Hannah-Arendt-Gymnasium Barsinghausen - Aquarien-AG

Aquarien-AG

Herzlich Willkommen in der Aquarien-AG des Hannah-Arendt-Gymnasiums und der Lisa-Teztner-Schule. Schnallen Sie sich an und genießen Sie unsere kleine Reise in die Welt der Aquarien.

Nun wollen wir uns aber erst einmal vorstellen. Wir sind 8 Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums und sorgen für das Wohl unserer Fische. Momentan betreuen wir 10 Aquarien mit unterschiedlichen Fischarten, sowie 1 Pflanzenbecken und 1 Krebsbecken. Leider sind wir noch etwas unterbesetzt und fast jeder kümmert sich um 2 Becken, aber dennoch haben wir es geschafft die anfänglichen Probleme in den Griff zu bekommen und sind langsam zum geregelten Ablauf über gegangen. Jeden Freitag treffen wir uns für 2 Schulstunden in unserem Aquarienraum und erledigen all das, was erledigt werden muss. Sei es Pflanzen einpflanzen, Algen kratzen, Mulm saugen oder Filter säubern, bei uns wird es nie langweilig! Man könnte sogar das Gegenteil behaupten, denn immer wieder passieren Dinge, über die man einfach nur lachen kann, wie zum Beispiel wandelnde Staubmäuse. In Wirklichkeit war es zwar Krebs, der aus seinem Becken geklettert war und den ganzen Staub mit sich umher getragen hat, aber dennoch war es ein recht amüsanter Anblick. Glücklicherweise hat er sich während der AG-Zeit offenbart und konnte schnellst möglich wieder in sein Becken zurück. Leider passieren bei uns aber auch schlechte Dinge, wie zum Beispiel ein kaputtes Schaubecken, defekte Lampen oder zersplitterte Abdeckungen, doch davon lassen wir uns nicht entmutigen und sorgen dafür, dass alles wieder so läuft, wie es laufen soll. Doch noch haben wir genug von uns erzählt, nun wollen wir Ihnen unsere Aquarien präsentieren!


Becken 1:
Dies ist unser erstes Schaubecken. Bei der Gesaltung haben wir uns eher auf Höhlen beschränkt und nur wenige Vallesnerien dazu gestetzt, da wir diesen im Überfluss haben und Barsche Pflanzen oftmals entwurzeln oder zerstören. Die Bewohner dieses Beckens sind, wie bereits erwähnt, Barsche. Wir haben dort Kupfermaulbrüter und einige andere Barscharten.
Eine Besonderheit in dem Becken ist der Sand, denn den haben wir nicht in vielen Becken. Einen Nachteil hat er aber, denn beim Mulmsaugen wird er oftmals mit weggesaugt und nach einiger Zeit muss dann mal wieder etwas nachgefüllt werden.


Becken 2:
Unser zweites Becken gleicht einem kleinen Urwald. Hier sind viele Pflanzen, die den Molly, Schertträgern und Guppy genügend Möglichkeiten zum Verstecken bieten. In diesem Becken ist zur Deko auch noch ein Totenkopf. Außerdem schwimmt in Becken 2 noch einer unser beiden Riesenwelse. Es ist der etwas kleine von Beiden und scheint sich zwischen seinen Fischfreunden recht gut zu fühlen.
Die Pflege dieses Beckens ist unkompliziert, da die Pflanzen von alleine wuchern können und wir nur Mulm saugen müssen oder den Filter reinigen. Nur, wenn das Becken zu viele Pflanzen hat, müssen wir den Urwald etwas reduzieren, aber sonst ist das Becken vollkommen pflegeleicht!


Becken 3:
Das dritte Schaubecken leidet momentan leider etwas an Fischmangel, da die siamesischen Rüsselbarben zum Rausspringen neigen und selbst die kleinste Lücke in der Abdeckung ausnutzen. Ansonsten zieren nur noch 2 siamesische Kampffische das Becken, welches als Highlight einen Innenhintergrund hat. Die Steinwand wird direkt an die hinterste Scheibe geklebt und unten mit Kies und Steinen abgedichtet.
Auch hier haben wir kaum Probleme mit der Pflege. Die Pflanzen müssen zwar ab und zu gekürzt werden, aber das hat man ja in jedem Aquarium. Der einzige Schönheitsfehler ist die Hinterseite der Rückwand, die ist nämlich total veralgt. Dies kann man aber nur sehen, wenn man im Aquarienraum ist und da kommt nur die Aquarien-AG hin.


Becken 4:
Das letzte kleine Schaubecken ist eigentlich unser Barbenbecken, aber mitlerweile haben sich hier auch Guppys, Dornenaugen und Neons hinzugesellt. Als Barben-Vertretung haben wir einige Bitterlingsbarben, Prachtbarben und Zebrabärblinge.
Auch dieses Becken ist einfach eingerichtet. Einige Höhlen zum Verstecken und einige Pflanzen, damit es nicht allzu karg aussieht. Um es aber nicht langweilig erscheinen zu lassen, ist als kleines Highliht eine halbe Kokosnuss-Schale darin. Durch die Löcher in der Oberseite steigen Luftbläschen auf, was auch verhindern soll, dass die Dornenaugen völlig verschwinden.


Becken 5:
Unser letztes Schaubecken ist das größte Becken, das wir in der AG haben. Es fasst ganze 1000 Liter und beherbergt viele verschiedene Fischarten. Hier tummeln sich zum einen Skalare, Rote von Rio und Moosbarben herum, aber auch Trauermantelsalmler, Schmerlen und Sternflecksalmler. Eine Besonderheit ist in diesem Becken aber auch unser Admiral, der Riesenwels. Sein ehemaliger Besitzer gab ihn vor einigen Jahren in unsere Obhut und seither reinigt er die Scheiben unseres fünften Schaubeckens.
Bei der Pflege des Beckens gibt es oftmals einige Probleme, denn man muss groß sein, um an der Frontscheibe Mulm saugen zu können. Aber auch die anderen Arbeiten, wie zum Beispiel Pflanzen einpflanzen oder die einfache Gestaltung ist aufgrund der Größe manchmal nicht ganz einfach. Wenn man an diesem Becken arbeiten will, sollte man immer Wechselsachen mit haben, denn hier sind nasse Ã"rmel vorprogrammiert. Und noch etwas sollte man anmerken: Große Becken erfordern große Filter! Und wenn man so einen riesigen Filter vor sich hat...verliert man ganz schnell die Lust daran ihn sauber zu machen. Wenn man aber dazu verdonnert wird und es dann doch machen muss, sollte man immer aufpassen, wenn man das Wasser ablässt, denn wir haben nicht erst ein Mal einen Wels vor dem Abfluss retten müssen...


Die Innenbecken:
Im Aquarienraum haben wir noch 6 weitere Aquarien stehen. Dies sind zum einen unser Quarantäne-Becken, das kleinste unserer Becken, das Makropoden-Becken, das Guppy-Becken, das Haibarben-Becken, das Krebs-Becken und unser Gäste-Becken. Letzteres steht momentan leer und war über die Sommerferien das Zuhause von den Fischen einer gymnasialen Klasse. Des weiteren haben wir noch ein Pflanzen-Becken, bei dem sich die Frage stellt, ob es wirklich geführt werden sollte, denn nach einigen Wochen...stinken die Pflanzen. Man muss sich also wöchentlich darum kümmern und das kann man meist nicht, denn man hat genug mit den Fisch-Becken zu tun.