Abiturientenentlassung 2002

Entlassung der Abiturienten am 14. Juni 2002


Die Schülerrede wurde gehalten und inszeniert von Marvin Gabriel und Maurice Wojach
Einleitung: (Mit Megaphon auf der Bühne)
  • "1. Die Erziehung in diesem Land ist nicht nur konservativ, sie ist reaktionär!
  • 2. Die Schulleitung dieser Schule ist nicht besser als die Regierung dieses Landes, da sie nichts anderes als gänzlich unemanzipierte Machos sind!
  • 3. Der Staat versucht uns alle Rechte zu nehmen. Wir sind als Bürger quasi ohnmächtig!
  • 4. Die Geschichte der Menschheit ist eine Geschichte des Kampfes von Klassen. Die Lehrer sind dabei nichts anderes als Herrscher und wir die Knechte!
  • 5. Deshalb kann die Devise letztlich nur heißen: Macht kaputt was euch kaputt macht!"


Maurice: Einleitung (Podium)

Es gab Zeiten, in denen sich eine Schülerrede in einem deutschen Gymnasium, vielleicht auch in dieser Schule, vor allem auf solche Anklagen und Schlachtrufe gestützt hätte. In jenen Zeiten gab es noch diese pauschalen Feindbilder und die klarere Aufteilung von Lehrern und Schülern in ideologische Lager. Dass diese Zeiten vorbei sind ist uns bewusst. Man nennt uns deshalb ja auch die Spaßgeneration und auf die Frage hin was er zum Thema Rebellion oder Revolution dächte würde der durchschnittliche Vertreter dieser unserer Generation wohl antworten: Äh, Revolution?! Ja, find ich ganz cool, z.B in Form eines Films oder so.

Dennoch gibt es weiterhin gesellschaftliche Fehlentwicklungen und unterschwellige Ungerechtigkeiten, die auch an diesem Ort, nämlich der Schule, sichtbar werden. Zweifelsohne gab es auch schöne, erleuchtende und vor allem lustige Momente, in denen das Schülersein sogar angenehm war. Doch dieses Gefühl, dass sich da täglich jene Ungerechtigkeiten vor einem auftaten war oftmals so schwer zu artikulieren. Dabei sollten offen ausgetragene Konflikte zwischen Lehrern und Schülern, Schülern und Schülern, ja auch Lehrern und Lehrern (soweit sie konstruktiv und nicht verletzend sind) eigentlich ein Ausdruck eines oft zitierten Lehrziels sein, nämlich der Mündigkeit. Doch diese Idee des direkten Auslebens der Mündigkeit ist geradezu ein Tabu, in einer Gesellschaft, die das Anstreben von Kompromissen gar als moralischen Wert ansieht. D.h. man soll in Diskussionen, die immer mehr zu klischeehaften Laberrunden werden, nicht die Vermittlung eigener Ideale, sondern von Beginn an kompromissorientierte Sätze sprechen. Dass man durch dieses Mittel immer mehr an eigener Authentizität verliert wird nicht beachtet. Doch sich andauernd ernsthaft und individuell miteinander auseinanderzusetzen ist mühevoll und wird deshalb nur wenig gemacht, stattdessen gibt es ja ein viel einfacheren Weg durch die schule und das Leben an sich zu gehen, nämlich den Weg des Kategorisierens. Aber dazu später mehr. Jetzt seid ihr dran, ihr Schüler.

(Marvin: Schüler)

Schüler
Es gibt so viele verschiedene von Euch!

  • Die einen schaffen es leicht, - die anderen nur schwer - und wieder andere gar nicht.
  • Einige von Euch sind musikalisch, - andere sportlich, - einige naturwissenschaftlich, - andere wieder sprachlich - und wieder andere allround begabt.
  • Einige sind gewalttätig, - andere absolut friedlich.
  • Manche sind chronisch gut gelaunt, - wobei andere meist keinen Grund finden fröhlich zu sein.
  • Viele gehen gerne und oft in Discos, - wobei andere nur Live-Veranstaltungen aufsuchen - und einige sogar das heimische Zimmer bevorzugen.
  • Dieses wird von manchen immer sauber und mit Ordnung gehalten, - wobei andere es eher verkommen lassen und im Allgemeinen recht schlampig leben.
  • Ihr interessiert Euch von den Abgründen der Seele, über Fußball, bis hin zu Computern.
  • Einige fühlen sich wohl an der Schule - und andere kommen sich fremd vor.
  • Die einen trinken oft, - die anderen wiederum nie Alkohol.
  • Einige erfreuten sich ausgiebig ihrer Kindheit, - andere wollten schon in aller frühe erwachsen wirken.


  • ( Die meisten von euch sind aber weder Feuer noch Eis. ) Alle zusammen seid ihr die Schüler.

    Maurice: Schüler

    Eine kleine Sache an die ich am heutigen Tage denken muss: Vor fast genau einem Jahr saß nach einer anderen Abiturentlassung eine Abiturientin mit ihrer Familie in einem Lokal und sie bekam von ihrer Mutter folgendes zu hören: Sie sagte: "Du kannst stolz sein, denn das Abitur ist das Erste was Du eigener Kraft geleistet hast"
    Dieser Irrglaube dieser (wichtige) Zettel, den wir gleich kriegen, wäre unsere Bescheinigung ein selbständiger Mensch zu sein, hat mich sehr verdutzt und geärgert, gleichzeitig habe ich mich gefragt wie das mit der eigenen Kraft denn beim Laufen oder Schwimmen Lernen war. Und so möchte ich auch an all die verschiedenen Schüler, die Marvin eben erwähnt hat wenden und euch sagen, dass Selbständigkeit nicht durch bestandene Prüfungen erkennbar wird. Gerade im Hinblick auf zukünftige Aufgaben finde ich dass wir aus eigener Kraft Entscheidungen treffen müssen und vor allem indem was wir sagen und machen authentisch bleiben müssen. So zeichnet sich Selbständigkeit wirklich aus.

    Selbständigkeit haben große Teile dieses Jahrgangs gerade in den letzten Wochen bewiesen. Das größte Verdienst des Jahrgangs und des betreffenden Ausschusses war wohl die Abiparty vor 2 Wochen. Dass die beiden lokalen Zeitungen nur über 2 Schlägereien am Rande der Veranstaltung berichteten und die ansonsten gute Planung, den unerwartet guten Verlauf der Party und die Tatsache, dass wir es geschafft haben endlich wieder eine Abiparty des HAG nach Basche zu holen, trotz aller Vorurteile uns gegenüber, blieb gänzlich unerwähnt. Eine von diesen Zeitungen sich auch geweigert das Abibuch mit einer Werbeanzeige, mit der Begründung man werbe nicht mehr in konkurrierenden Blättern. Zurück zu den Abi-Aktionen: Dass wir auch die nötige Spontanität besaßen um organisatorische Schwächen auszugleichen, hat der Abistreich am Mittwoch bewiesen. Wir haben alsoalle traditionellen Aktionen über die Bühne gebracht, eine neue Aktion aus eigener Kraft auf die Beine zu stellen, so wie es dem letzten Jahrgang mit Schneewittchen gelungen ist, das haben wir leider nicht geschafft. Dafür haben wir uns einfach über 2 Jahre hinweg zu wenig bemüht einander zuzuhören und offen ohne unterschwellige Vorurteile zu begegnen. Organisationsarbeiten wurden größtenteils von den gleichen Leuten übernommen und die Bereitschaft gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen war zumindest in der ersten Zeit nicht besonders groß. Der Schauplatz für diese unkonstruktive Art in der wir aufeinander zu bzw. nicht aufeinander zu gegangen sind war immer mal wieder die jahrgangsinterne Vollversammlung. Die waren meistens nach dem Mittagessen und so schliefen einige auf dem Boden. Das Team derer die immer wieder organisierten hielt Ansprachen, die von Einzelnen mit spontanen Motzeinwürfen bedacht wurden, die wiederum von schmerzvollen Pfeiftönen beendet wurden. Das wirklich Schülertypische (vielleicht auch menschlich typische) ist ja dass man sich, wenn jemand, sowohl Lehrer als auch Schüler, Ideen, Vorschläge, vielleicht auch Kritik äußert, sofort in die Empörung flüchtet, ohne es wahrscheinlich selbst so recht zu merken. Vielleicht wäre in solchen Momenten der Weg, den unsere Namenspatronin einmal verfasst hat der Richtige. Sie sagt: "Wichtig ist: Zunächst "zurücktreten" und zu denken, betrachtend verstehen zu wollen, auch das ist schon eine Art des Handelns." Mit dieser Einstellung wäre im Nachhinein vielleicht mehr möglich gewesen.

    Außerdem wäre dies eine sehr moderne Art des Handelns und wohl auch der einzigvernünftige Weg Kritik vorzubereiten, anders als der des vorschnellen Motzens, der ja eigentlich nur die eigene Unsicherheit und Sturheit aufdeckt. Einen ganz anderen Weg als das "betrachtend verstehen zu wollen" war das Megaphongerufe am Anfang, ein Relikt aus alten Zeiten. 68er halt! Ein paar Mitglieder jener Schüler- und Studentenbewegungen sind heute Lehrer an dieser Schule. Es ist an sich ja schon nicht so leicht vorstellbar, dass auch die menschliche Spezies Lehrer so etwas wie Jugend mal durchlaufen hat, was dass bei manchen Exemplaren aber für eine Jugend war ist umso erstaunlicher. So mit Flugblättern drucken, Marx lesen, Demos organisieren, (im schlimmsten falle) freier Liebe... Solche Hobbys wurden ja längst eingetauscht, und so findet der durchschnittliche HAG-Lehrer mittlerweile an Aktivitäten Gefallen, die seinem Alter, also Mitte, Ende, ...fünf...äh (Dreißig) mehr entsprechen: Golf, Weinhandel, Segeln... Nichts gegen Golf, aber vielleicht wäre uns im Zuge des Hannah Arendt Zitats ein anderer Werdegang zu wünschen. Typische Fun Society Activities wie DVD's, Clubhopping und shopping jetzt, dafür in 20 Jahren Bücher veröffentlichen, Bürgerinitiativen gründen und eigene Schulen aufbauen. Also ich hoffe, dass wir alle noch Einige überraschen werden indem was wir in der Zukunft tun werden. Die Monate nach dem Abi bieten viele Chancen dazu. und zugleich bieten sie vor allem für diejenigen, die sich in der isolierten Schulrealität beschränkt fühlten die Möglichkeit auf Entdeckung zu gehen, das Wissen aus der Schule mit einzupacken und woanders durch Erfahrungen zu verstehen, (also zu erleben.) Das wünsche ich uns.

    (Marvin: Schulsystem)

    (Schul-) System

    Es ist schon seltsam, dass die Gesellschaft - in die man nun Mal hineingeboren wurde, - eine Einteilung ihrer Mitglieder vornimmt. Eigentlich ist die Gesellschaft insgesamt sehr schwachsinnig, aber viele ihrer seltsamen Werte werden einfach aufgenommen und akzeptiert. Weil nichts anderes bekannt ist, stellt man auch nicht das in Frage was man hat und das eigenständige Entwickeln von Alternativen scheitert an der engstirnig lebenden Masse. So bleibt den Wenigen, die nicht ohne weiteres akzeptieren nur die Möglichkeit zu resignieren.

    Ebenso ist es auch mit dem Schulsystem. Die Tatsache Menschen - über Leistungen -- auf Skalen - zu beurteilen ist ein Unrecht, das aber allgegenwärtig geduldet und auch als Maßstab zur Bewertung genutzt wird. Trotzdem ist sich fast jeder darüber im Klaren, dass das Zeugnis oder ein Abschluss nicht unbedingt viel über eine Person aussagen.

    Ändern kann man an den Grundfesten sowieso nichts, aber wenigstens auf diesen ärmlichen Zustand hinweisen ist notwendig, - denn traurig ist es alle Male, dass die Bewertung von so komplexen Individuen wie den Menschen überhaupt erforderlich ist, - aber noch trauriger ist es diese so einfach zu gestalten. -- Nun in sechs Schubladen einzuordnen ist in hohen Maße ungenügend. Das eigentlich entsetzliche daran ist, dass denen, die in diesem System auf der Strecke bleiben Möglichkeiten verwehrt werden, die die anderen dann Nutzen können. Jeder sollte wissen was er sich zutrauen kann. Das gehört zur Selbstverantwortung dazu, die junge Erwachsene aufbringen sollten.

    Diese zu vermitteln soll eine Aufgabe der Schule sein und ist es auch. Doch viele Lehrer fassen die Erziehung der Schüler zu mündigen Bürgern auf, im Sinne sie gesellschaftsfähig zu machen: (Aber) Je erfolgreicher man heutzutage sein will, desto mehr Anpassung ist erforderlich. Ähnlich geht es auch in der Schule von statten. Wenn man gute Noten haben will, muss man sich fügen und angleichen lassen, bzw. könnten die, die von sich aus rebellisch und eigensinnig sind ihre Zensuren - durch eine Veränderung ihres Verhaltens - sicher ein wenig anheben. So arbeitet die Schule gegen eine ihrer Hauptintetionen, denn durch das Bewerten veranlasst sie die Schüler dazu sich zu entmündigen.

    Einerseits ist es positiv zu beurteilen, die Schüler so zu trimmen, dass sie später im Geschäftsleben erfolgreich sein können. Andererseits werden Schüler zu Wesen geformt, die in einer Alternativen losen Welt gut überleben sollen, aber auf diese Weise wird die Chance auf Änderung zerstört. Es kann keine " nicht leistungsorientierte Welt " geben, wenn alle ihrer Bewohner ihr gesamtes Leben lang nach Leistungen streben und auf Grund ihres engstirnigen Denkens damit auch noch zu Frieden sind.

    Das gesamte Schulwesen beruht auf dem Lernen unter Druck, - dem Leistungsdruck. Leider brennt sich so etwas in Menschen fest. Man nehme nur einmal jene erbärmlichen Quizshows, wie sie zur Zeit in einer großen Anzahl und in geringer Vielfältigkeit ausgestrahlt werden. Ständig besteht der Drang sich im Wissen zu messen. Dabei gibt es genaugenommen keinen Anlass dafür. Was es aber gibt ist ein Grund.

    Traurig ist es auch, dass es oftmals Gewalt und Erschütterungen bedarf, um auf Missstände hinzuweisen. Bevor Robert Steinhäuser in der Erfurter Schule 16 Menschen erschossen hat, wusste ich nicht, wahrscheinlich hier kaum jemand, welch überaus gerechtes Schulsystem das Bundesland Thüringen hat und welch großartige Perspektiven jene haben, die durch das Abitur fallen. Was man aber tagelang auf den Titelseiten sämtlicher Zeitungen verfolgen konnten, war der lebenswichtige Werdegang des Prozesses, in dem es darum ging, ob man behaupten darf, dass sich unser Bundeskanzler die Haare färbt.


    (Maurice: Lehrer)

    Nach all diesen gesellschaftlichen Fehlverläufen ist es wichtig zu sagen, was Lehrer eigentlich sind, nämlich arme Wesen, die genau wie alle Menschen und auch Schüler mit einer Gefahr konfrontiert sind, nämlich dem Alltag. Die eigentlich so reizvolle Chance, junge Menschen zu prägen und in einem Fach zu inspirieren, das für einen selbst eine große Bedeutung hat wird von vielen vertan, weil die Üblichkeiten des Berufs, d.h. ständig zu erfüllende Lehrpläne, der ewig gleiche Rhythmus und die Ignoranz der anderen Leute, auch die der Schüler, sie abstumpfen lassen. Diejenigen Lehrer, die sich trotz der unscheinbaren Gefahren des Schulalltags die Freude an der Vermittlung ihres Fachs bewahrt haben sind zu bewundern. Es gibt sie auch an dieser Schule und die Momente, in dem Lehrer mit gerade zu kindlich faszinierten Augen von so unterschiedlichen Dingen wie dem Existenzialismus in Philosophie, den Tücken der Stochastik in Mathe oder gar dem Wunderwerk der Ionenwasserstoffpumpe in Biologie berichten sind ein Grund doch mal näher hinzuhören. Zwar hat sich dieses Interesse zumindest was die letzten 2 Beispiele angeht nicht auf mich übertragen, aber es war gut zu hören dass ein Lehrer gerade über eine für ihn wichtige Thematik redet. Auf solche Momente hoffte man dann auch während der endlos erscheinenden Freistunden (meist in der Bücherei), denen sich manchmal nur noch eine Schulstunde anfügte. (Vergleich mit der Müdigkeit vor Harald Schmidt Show)
    Genau so wie man sagen muss, dass Schüler oft die Motivation neues nicht nur erfahren und lernen zu müssen, sondern auch zu wollen, aus den Augen verlieren, wird allerdings bei vielen Lehrern auch eine Lücke deutlich, die zwischen Beruf und Berufung klafft. Eine Intention, die bei der Entscheidung, ein Fach auf Lehramt zu studieren maßgeblich sein sollte ist der Wunsch nach direkten Kontakt mit (jungen) Menschen, das Verlangen diese Menschen, also die Schüler erreichen zu wollen und nicht nur sie zu prägen, sondern auch für den Einfluss offen zu sein der von den Schülern auf die Lehrer ausgehen könnte. Diese eigentliche Motivation wird bei manchen Lehrern nicht deutlich. Jedes neues Argument scheinen diese Lehrer schon mal gehört zu haben, jeglicher Kritik gegenüber fühlen sie sich durch ihre Stellung gewappnet und viele lustige oder gar selbstironische Momente lassen sie erst gar nicht zu. Das beste Beispiel dafür ist erst 2 Tage her, nämlich der Abi-Streich, an dem etwa 5-7 Lehrer teilnahmen.

    D.h. der Blick geht von eigentlich pädagogischen Zielen weg und der Unterrichtsstil wird zunehmend unpersönlich. Manche erinnern sich vielleicht an die Schülerrede des letzten Jahres, als Thomas die Vermutung aussprach, dass der Lehrer wohl mit dem Bau der Schule gleich mit entstünde und quasi zum Mobiliar gehöre. An diesen geradezu handwerklichen Jargon möchte ich anknüpfen, jetzt da es um den Widerspruch zwischen eigentlichen Berufsmotivationen und der tatsächlichen Ausübung mancher Lehrer geht. Man möchte meinen manch so ein promovierter Pädagoge wäre sicher ein ganz toller Kranführer oder Baggerfahrer geworden. So hätte er sich eine dauerhafte Autorität bewahrt und er hätte mit wesentlich weniger individuell reagierenden und aufmüpfigen Materialien arbeiten müssen, z.B. mit Zement, Stein oder blauer Farbe. Und trotzdem hätte er die letzten Monate, wenn nicht gar Jahre an dieser Schule verbringen können.

    Was diese schöne, blaue Farbe ausdrückt ist, dass die Schule ja eigentlich eine kreative, halt bunte, Einrichtung ist. Umso unverständlicher ist, dass sich in einem Gebäude, in dem zusammen gemalt, gesungen, gelacht, gerechnet und gekocht wird immer wieder bürokratische Atmosphäre breit macht und so der spontane Aktionswillen von Schülern, manchmal auch Lehrern gebremst wird. Da macht das Organisieren einer außerunterrichlichen Aktion oftmals soviel Spaß wie das Nummerziehen im Finanzamt. Wie schwach davon abgesehen auch der Rückhalt aus der Lehrerschaft oft ist beweisen das mangelnde Interesse an unserem Abibuch und die traurige Bilanz, dass bei der "Briefe zum 11. September" - Aktion nur ein Brief von einem Lehrer geschrieben wurde. (kein HAG auf Abipartyplakat) Es scheint als hätten manche Lehrer bei solchen Gelegenheiten vor lauter Analysieren das Mitmachen vergessen und so entsteht durch Versäumnisse auf beiden Seiten ganz feste Verteilungen. Während die Lehrer fürs Analysieren zuständig sind begeben sich die Schüler in die Rolle sich zu rechtfertigen.

    So unterschiedlich und zersplittert also auch unsere Gesellschaft ist, so wenig pauschalisierbar ist auch die Kritik an der Masse von Lehrer-Menschen. Nur muss es die Aufgabe sein sich der Phänomene, wie z.B. des Kategorisierens oder der schulischen Bürokratie, die doch recht spürbar sind bewusst zu machen.


    (Maurice: Eltern)

    Die Liste derer, die es bei einer Abirede gilt anzusprechen ist fast abgehakt, aber eine Gruppe fehlt noch.
    Nach so viel kritischem denken erwarten nun sicher auch die Eltern, dass sie nicht ganz verschont bleiben. Wie wäre es auch möglich Fehlverläufe in der Gesellschaft anzusprechen ohne die Verantwortung derer zu betonen, die den frühesten Einfluss auf uns ausgeübt haben. Natürlich hat auch die Erziehung zu Hause dazu geführt, dass die Methode Menschen zu zensieren so unumstritten ist und die Kritikfähigkeit vieler zu wünschen übrig lässt. Eltern dürfen also die Verantwortung nicht an die Institution Schule abgeben. Schließlich sind die davor kritisierten Lehrer oft zugleich auch noch Eltern. Wir Schüler werden vielleicht auch einmal Eltern sein und in irgendeiner Form erziehen müssen. Es wird klar, dass es schwer fällt in Gruppen einzuteilen. Alles ist miteinander verbunden. Und so sehr jetzt auch die Knie der Eltern zittern mögen, das es noch irgendeine Gesellschaftskritik draufgibt, ich werde das nicht bedienen, denn wie eben gesagt sind die Eltern ja schon in jede gesellschaftliche Kritik dieser Rede direkt oder indirekt eingeschlossen. Ich richte meinen Blick also von dieser Pauschalität langsam etwas ab und werde leicht nostalgisch, vielleicht auch naiv, und denke an so typische Verläufe in der Kindheit und der Jugend, wo Eltern normalerweise für einen da sind. Wenn man so sinniert dann gibt es 2 Dinge, die wir unseren Eltern sagen können:

    Tschuldigung und Danke Tschuldigung fürs nicht in den Kindergarten gehen wollen, weil all die anderen Kinder doof sind; fürs immer mehr Süßigkeiten haben wollen im Supermarkt; für Schreiattacken beim Zahnarzt; Tschuldigung fürs mit dem Feuer spielen, fürs tägliche Zahnspangeverlieren und dafür irgendwie nicht sagen zu wollen in wen man denn jetzt verliebt ist; Tschuldigung fürs nicht so gut Auto fahren können aber immer mehr Auto fahren wollen, fürs sehr laut werden und dafür, dass jetzt wo wir reif und nicht mehr ganz so anstrengend sind, einige von uns sich verdrücken werden. Danke dafür, dass ihr uns deutlich macht, dass diese Entschuldigungen natürlich eigentlich gar nicht nötig sind. Danke also vor allem dafür, dass wir vieles ausprobieren durften, und das Schwächen und Macken, so individuell und unterschiedlich das jetzt auch zutrifft oder auch nicht, zugelassen wurden. Für mich ist das Beste an meinen Eltern wohl, dass man sich von Geburt an sicher seien konnte, dass da die ganze Zeit Jemand war, der einen wie ein Spiegel immer reflektierte, wenn man sich von seiner ursprünglichen Art distanzierte. Eltern sind die, die alles was man so redet und tut unverschönt so sehen und zu hören bekommen, einfach, die die einen wohl am Besten kennen. Und so schließe ich diesen Teil nicht ohne dass mein Kopf noch mal an den großen Teil der Verantwortung für gesellschaftliche Fehlentwicklungen erinnert, mein Herz mir aber harmonisch zu flüstert: Es war sehr schön Eltern zu haben und es ist es immer noch.


    (Marvin: Eltern)
    Eltern

    Von niemanden wurde unser Leben so geprägt, wie von Euch. Bis zu einem bestimmten Alter lebt man so, wie man es vorgelebt bekommt und gibt diese Art sicherlich nie ganz von sich. Ihr seid also die Vorbilder Nummer 1 für Eure Kinder und vergesst nicht welchen Einfluss ihr auf sie habt. Gebt diesen Einfluss nicht leichtfertig aus der Hand. Die Nächsten die darauf lauern sind die Medien. Aber wie sollen Kinder lernen ihren Horizont zu erweitern, wenn schon die Erwachsenen so seltsam bequem sind? Sie lesen die Bildzeitung und Kinderbücher, wie zum Beispiel " Harry Potter"! Informationen werden am liebsten als Unterhaltung aufgenommen und mit anspruchsvoller Literatur setzten sich auch zunehmend weniger auseinander, sonder sie wird gegen bequeme und leicht verständliche ausgetauscht. Das alles noch einmal gesagt, weil es vielleicht gar nicht bewusst ist, aber wenn sich Euer Kind ein Pokemon als Haustier wünscht, -- dann ist es zu spät. Aber warum erzähle ich das Euch Eltern von Abiturienten? Wir sind ja schon mehr oder weniger erwachsen. - Vielleicht sollten das dann doch eher meine nunmehr Noch-Mitschüler als auf den Weg mitgegeben betrachten.

    Ehrlich gesagt war das ja wieder nur mal allgemeine Kritik, die ich als notorischer Nörgler aber überall mit hinnehme.


    Maurice: Schluss

    Nun sind wir soweit, alle anzusprechenden Gruppen sind abgehakt, stilvoll kann die Rede mit einem Zitat abgeschlossen werden. Dieses Zitat ist der letzte Denkanstoß dieser Rede und es schließt von den 68er Megaphonparolen ausgehend ein Kreis. Es handelt sich um das Lied einer Band, die lange Zeit sehr laute Widerstandsmusik gemacht und das Mitten in der 90er Jahren. Die Band heißt Such A Surge, das Lied heißt "Ich bin ein Träumer" und die Tatsache, dass ich nicht einfach eine CD abspielen lasse, weil ich Angst habe, den heute anwesenden älteren Angehörigen könnten die Hörgeräte anfangen zu fiepen, zeugt davon, was ich seit 68 verändert hat. Nach all den Skeptischen und kritischen Blicken auf die Gesellschaft geht es in den folgenden Zeilen darum, wie man unserer jetzigen Zeit, außer die Dinge "betrachtend verstehen zu wollen" noch begegnen kann, nämlich in dem man verbohrtem Rationalismus und Kategorisierdrang gegenüber Widerstand leistet und einfach träumt.


    Die Lehrerrede hielt Frau Mußmann. Sie setzte sich insbesondere mit dem Motto des Jahrgangs auseinander.

    Sehr geehrte Gäste,
    liebe Abiturientinnen und Abiturienten,
    liebe Schülerinnen und Schüler,
    liebe Kolleginnen und Kollegen!

    "ABIKEA 2002 - entdecke die Möglichkeiten!"

    Schon früh wurden wir mit dem überaus originellen Wahlspruch des diesjährigen Abiturjahrgangs konfrontiert. Spontaner erster Gedanke: Ein kaum als geglückt zu bezeichnendes Wortspiel, mit dem ein Jahrgang in seiner unübersehbaren Konsumorientierung seinen einzigen gemeinsamen Nenner ohne jegliche ironische Distanz artikuliert. Sich aus dieser Einschätzung ergebende Frage der in dem zur Rede stehenden Jahrgang Philosophie unterrichtenden Lehrkraft: Wozu mache ich das hier eigentlich?

    Aber gerade im Fach Philosophie verbietet es sich ja, vorschnell zu urteilen. Sehen wir also hinter diesen Slogan, immer in der Hoffnung, etwas mehr von diesen im Großen und Ganzen doch ganz vielversprechenden und netten jungen Menschen zu verstehen. Zugegeben, kurzzeitig verlor ich das Vorhaben aus den Augen, doch als ich vor den Osterferien von einer Schülerin gefragt wurde, ob ich dazu bereit wäre, bei der diesjährigen Abiturentlassungsfeier die Lehrerrede zu halten, lag die ungelöste Aufgabe wieder glasklar vor mir: Ja, ich will mich meiner zynischen Vor-Urteile entledigen. Ich will verstehen - und zwar EUCH! Was also mag das Motto "ABIKEA 2002 - entdecke die Möglichkeiten!" für euch bedeuten? Hier mein Annäherungsversuch:
    Variante 1:
    Gemeint ist unsere Schule als Ort der unentdeckten oder noch immer nicht entdeckten Möglichkeiten. Will heißen: Die Abiturientinnen und Abiturienten forderten einander kurz vor dem Zieleinlauf noch einmal beherzt dazu auf, die vielfältigen Angebote unserer Schule - sowohl, was den Unterricht selbst, als auch, was den außerunterrichtlichen Bereich anbelangt - intensiv wahrzunehmen, da sie leise zu ahnen begannen, was wir längst wissen: So viele Möglichkeiten wird es im "postabituriellen" Leben nie mehr an einem einzigen Ort zu entdecken geben!
    Variante 2:
    Erhole dich von den Strapazen des mündlichen und schriftlichen Abiturs am Strand der unbegrenzten Möglichkeiten auf Mallorca! Individualtourismus für's Abiturientenportemonnaie! Gleich nach den anstrengenden Prüfungswochen machte ein großer Teil des Jahrgangs Anfang Mai den Abflug. Da es mir wegen anderer schulischer Verpflichtungen nicht vergönnt war, genauere Recherchen vor Ort anzustellen, nur so viel: Bedingt durch ein hartnäckiges Tief über der bekannten Ferieninsel sollen zumindest die Sonnenmöglichkeiten eher beschränkt gewesen sein. The rest is silence.
    Variante 3:
    ABIKEA als Kurzform für "Ab zu Ikea". Jetzt komme ich der Sache richtig auf die Spur. Schon ein Blick in den Ikea-Katalog bringt mein Philosphen-Herz dazu, schneller zu schlagen: Denken Sie groß - von Anfang an." Ja! Doch dann die Ernüchterung: "Nutzen Sie z.B. eine ganze Wand als Staufläche." Ich blättere weiter. Seite 4: "Warum eine große Idee in ein flaches Paket passt?" - Das möchte ich auch gern wissen. Ikea schafft das Unmögliche und verstaut abstrakte Ideen in einem handlichen Karton? Nicht so gemeint? - ... Aber jetzt: "Stress, Hektik, Lärm. Es gibt drei Möglichkeiten, um den Alltag angenehmer zu machen. Erstens: Arbeiten Sie weniger." Gern. "Zweitens: Holen Sie sich eine Katze." Naja. "Drittens: Schaffen Sie genügend Stauraum." Hm, denen fällt wohl auch nichts mehr ein. So komme ich nicht weiter. Ich muss mir die Sache vor Ort anschauen. Also auf ins Paradies der Billy- und Ivar-Regale.

    Und hier treffe ich endlich einige Bekannte aus dem Jahrgang wieder - wenn auch in etwas anderer Form: Nicolas - Stuhl. Christoph - Drehstuhl. Dennis - Barhocker. Versteckt begegnet mir auch mein Tutand Marius in der Wandleuchte Marion und der Gardine Mari. Die GläserSerie Groggy gibt mir einen Hinweis auf den tatsächlichen Zustand der Schülerinnen und Schüler und lässt mich erahnen, dass diese längst nicht so belastbar sind wie die TV-Bank Benno (bis zu 70 kg). Diese Einsicht geht mir nun wirklich nahe und entlockt mir die ein oder andere bewegte Träne im gleichnamigen Ruhesessel, welcher einen "Feierabend im Morgenland" verheißt. Aber auch für den weniger schwelgerischen Abiturienten ist etwas dabei: "Gönnen Sie sich eine Pause! Eine kurze Kaffeepause oder ein ganzes Menu." Das ist doch was Relles. Und sollten sich Entspannung und gute Laune noch immer nicht eingestellt haben, gibt's "Stimmung auf Knopfdruck" - mit Ikea-Lampensystemen.

    "Der große Tag ist gekommen", wird in der Büromöbel-Abteilung in unübersehbaren Buchstaben behauptet. Ja, heute bekommt ihr eure Reifezeugnisse. Ende gut, alles gut? Doch da ertönt die Durchsage, die mir nicht nur wegen der schrillen Stimme durch Mark und Bein geht: "Die kleine Johanna möchte aus dem Smäland abgeholt werden." - Die kleine Johanna möcht aus dem Smäland abgeholt werden.", hallt es in meinem Ohr nach. "Die kleine Johanna, die kleine Melanie, die kleine Kristina, der kleine Philipp, der kleine Michael und wie sie alle heißen - sie möchten aus dem Kinderparadies abgeholt werden. Und nun dämmert es mir: Natürlich: Eigentlich wissen sie alle, dass es sich bei unserer Schule um ein Paradies für kleine und groß gewordene kleine Kinder handelt. Sie wissen, dass sie hier gut aufgehoben, ja, geradezu behütet waren, aber sie wissen auch, dass sie nicht länger hier bleiben können. Nun wollen sie wenigstens abgeholt werden, da es gar nicht so einfach ist, sich auf die eigenen Beine zu stellen und die ersten wirklich selbständigen Schritte zu machen. Wer soll euch abholen?

    Aber da kommt ja schon der Erste und lockt: "Du lieber Abiturient, komm, geh mit mir! Gar schöne Spiele spiel ich mit dir. Das Leben gibt dir das, worum du es bittest! Erfolg ist einzig und allein eine Frage des Willens, Misserfolg ist ein Denkfehler! Der Mensch ist zum Erfolg wie die Pflanze zum Wachsen verdammt. Frag nie nach dem Warum, denn es ist in die Vergangenheit, nicht in die Zukunft gerichtet!" Willst, feiner Abiturient, du mit mir gehn? Meine Trainer sollen dich warten schön. " Da steht er: Jürgen Höller, berühmtester, wenn auch von der Pleite bedrohter (oder bereits besiegter?), deutscher Motivationstrainer und bekanntermaßen Frau Mußmanns Lieblingsfeind.

    Wenn ihr auch aus dem Kinderparadies vertrieben werdet, so lasst euch da draußen zumindest nicht von Ver-Führern wie Höller, Löhr und Co an die Hand nehmen. Die Grundausrichtung des positiven Erfolgsdenkens ist zwar völlig banal, aber zugleich totalitär und damit gefährlich. Selbstständiges Denken ist hier nicht gefragt, Denken wird vorgeschrieben, Kritik eliminiert.

    Entdeckt die Möglichkeit zu zögern, innezuhalten, zu zweifeln, ängstlich zu sein, immer wieder nach dem "Warum" zu fragen. Wirklich berührt hat mich in diesem Zusammenhang eine Szene bei der diesjährigen Philosophie-Informationsveranstaltung für den 10. Jahrgang. Die Abiturientinnen und Abiturienten aus meinem PhilosophiePrüfungskurs hatten sich dazu bereit erklärt, kleinere Schülergruppen aus Klasse 10 in die Inhalte und Methoden des Faches Philosophie einzuführen. Da sah ich sie nun alle engagiert das verteidigen, was mir selbst am Herzen liegt. "Manchmal kann ich abends nicht einschlafen, weil mir plötzlich ganz viele Fragen kommen. Beunruhigende Fragen. Existentielle Fragen. Das geht euch doch bestimmt auch so", wandte sich eine meiner Schülerinnen an die Jüngeren, um dann fortzufahren: "Und diese Fragen sind es, die wir im Fach Philosophie wieder aufnehmen und gemeinsam weiterdenken." Ja, genau das tun wir. Oder: Genau das haben wir getan. Ich wünsche euch, dass ihr euch auch weiterhin solche Fragen stellt, dass ihr um Antworten ringt, euch nicht einfach mit fertigen Erklärungsmustern abspeisen lasst. Gleichzeitig wünsche ich euch eine gehörige Portion gesunden Optimismus und Mut zu Entscheidungen.

    Was verbindet mich noch mit eurem Jahrgang?

    Da gab es eine einwöchige Londonfahrt mit dem EnglischLeistungskurs von Frau Gehlhaus im September vergangenen Jahres. Ich erlebte aufgeschlossene, neugierige und selbstbewusste junge Menschen, die London mit uns, aber insbesondere auch für sich entdeckten. Zum Programm gehörten die Besichtigung des Globe-Theatres und der Besuch einer Shakespeare-Inszenierung am Leicester Square.

    Mit Shakespeare beschäftigten wir uns aber auch zurück in Barsinghausen - in der Theater-AG. Die Mai-Sommernachtsträume konnten nicht zuletzt deshalb wahr werden, weil Dinah, Lisa und Greta unsere Inszenierung durch viele eigene Ideen und ihr schauspielerisches Engagement bereicherten. Darüber hinaus entlasteten mich die "Großen" durch ihre Selbsständigkeit.

    Und schließlich: Mein erstes Tutorium. Melanie, Maurice, Marius und Florian. Bei ihrem ersten Besuch brachten sie mir diesen sympathischen Holzelch mit. Und damit schließt sich der Kreis. Die offensichtliche Liebe zu Schweden, die im Abitur-Motto ihren Ausdruck fand, bahnte sich schon vor mehr als anderthalb Jahren an. Ihre Fortsetzung fand sie, als die mit brennenden Kerzen bekränzte LouisaLucia am 13. Dezember vergangenen Jahres in der Pausenhalle Kuchen verteilte, und auch am diesjährigen Valentinstag, als ein Elch als Rosenkavalier auftrat und mir im Namen der Tutanden eine Rose überreichte.

    Ihr geht nun weg. Der Elch bleibt da. Auf meiner Thomas MannGesamtausgabe scheint er sich, fern seiner eigentlichen Heimat, recht wohl zu fühlen. Ich wünsche euch, dass auch ihr bald einen Platz finden werdet, an dem ihr euch wieder zuhause fühlen könnt. Es muss ja nicht unbedingt auf Thomas Mann sein. Der ein oder andere wird es sich auch noch eine Weile im vertrauten "Hotel Mama" gemütlich machen - aber bitte nicht zu lange!
    Entdeckt die Möglichkeiten!

    Vielen Dank für Ihre und eure Aufmerksamkeit