Suchtpräventionstage des 8. Jahrganges am 17./18. Juni 2003
Bericht der Calenberger Zeitung vom 20.06.03:
Suchtpräventionstage am Gymnasium
Schüler sollen die eigenen Grenzen erfahren
Aktionen, die die eigenen Grenzen erfahrbar machen, sind die Grundlage der Suchtpräventionstage des HannahArendt-Gymnasiums in diesem Jahr. Die Schüler der vier achten Klassen lernen, "mit welchen anderen Möglichkeiten es gelingt, positive Gefühle zu entwickeln", erklärt die verantwortliche Lehrerin für das Projekt, Almut Lampe-Borgstedt.
Immer wieder lässt sich die 14-jährige Jenny vom Lehrerpult aus in die Arme ihrer Mitschüler fallen. Ganz einfach sieht diese Mutprobe nicht aus. Vertrauen gehöre schon dazu, bestätigt der Religionslehrer Hans Räsch, der mit den anderen die 14-Jährige sicher auffängt. In einem Klassenraum bereitet sich die Gruppe auf den kommenden Tag vor, an dem sie mit dem Mountain-Bike ihre Grenzen im wahrsten Sinne erfahren wollen.
"Wir machen keine Drogenkunde, sondern setzen uns mit den Ursachen der Sucht auseinander", beschreibt die Studienrätin Lampe-Borgstedt die Ausrichtung des zweitägigen Projektes. Zuerst lernten die Schüler, Vertrauen zu entwickeln, da sie in sieben Projektgruppen auch mit
fremden Mitschülern zusammenarbeiten müssten. Am folgenden Tag setzen die Gruppen in sportlichen und gestalterischen Aktionen das Gemeinschaftserlebnis um. Vom Mountainbike-Fahren über das Klettern bis zur Bearbeitung von Ytong-Steinen reichen die Angebote der Präventionstage. "Der Bezug zur Suchtprävention soll immer wieder hergestellt werden", sagt Lampe Borgstedt. Die Idee sei, dass nicht nur unter Alkohol- oder Zigaretteneinfluss ein Gemeinschaftserlebnis erreicht oder Selbstbewusstsein erlangt werden könne.(bab)
Die Fotos folgen in kürze.


