• Volkstrauertag 2018

    Wie auch in den letzten Jahren haben Schülerinnen und Schüler des Q2-Philosophiekurses unsere Schule bei den Gedenkfeierlichkeiten zum Volkstrauertag am Sonntag, 18. November 2018 vertreten. In den Überlegungen zu Frieden, Erinnerung und Versöhnung stand in diesem Jahr die politische Philosophie besonders im Vordergrund.

    Mehr lesen Zum Archiv
  • Gremien: Schülervertretung und Elternrat

    In veschiedenen Gremien können Schülerinnen und Schüler sowie Eltern mitwirken und das Schulleben aktiv mitgestalten. Über die Arbeit der beiden wichtigsten - Schülervertretung und Schulelternrat - können Sie sich auf den nun aktualisierten Internetseiten informieren.

    Mehr lesen Zum Archiv
  • Geänderte Öffnungszeiten

    Das Sekretariat ist ab sofort in der Zeit von 8.15 Uhr bis 9.15 Uhr für den Publikumsverkehr geschlossen. Sobald das Sekretariat wieder vollständig besetzt ist, informieren wir Sie über die neuen Öffnungszeiten.

     

    Mehr lesen Zum Archiv

HANNAHLYSE - Die Schülerzeitung

Seit zwei Jahren gibt es sie nun am Hannah-Arendt-Gymnasium: Die Schülerzeitung "Hannahlyse". Mehrere Ausgaben pro Jahr sind bereits erschienen, darunter eine große Sonderausgabe zum Schuljubiläum. Wir haben viel gelernt, hart gearbeitet, ebenso viel Spaß gehabt und können sagen: Wir (d.h. die Zeitung und ihr Redaktionsteam) entwickeln uns immer noch weiter. Beispielsweise befassen wir uns zusätzlich zur Print-Ausgabe (inzwischen in mehreren Formaten) mit Online-Journalismus und professioneller Öffentlichkeitsarbeit, wie etwa mit regelmäßigen Berichten aus dem Schulleben auf der Schulhomepage.

Um eine Zeitung zu machen, braucht es verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Begabungen: Artikel müssen geschrieben, Interviews geführt, Fakten recherchiert und Fotos gemacht werden. Neben den "typischen" Reporter-Aufgaben braucht ein Zeitungsteam aber ebenso Menschen, die sich mit Layout, Textverarbeitung und digitaler Fotografie auskennen. Außerdem muss die wirtschaftliche Seite bedacht werden: Wie finanziert sich die Zeitung und wie kommt sie zum Leser und zur Leserin (Werbung, Verkauf und Öffentlichkeitsarbeit)? Und wie sieht es eigentlich mit rechtlichen Fragen beim Online-Journalismus aus?

Die eigenständige Arbeit wurde von Schulverein und der TUI-Stiftung unterstützt, mit deren Förderung die Redaktion einen layoutfähigen Laptop und eine eigene Kamera anschaffen konnte. Die Schülerzeitung kann von allen Schülerinnen und Schülern als Arbeitsgemeinschaft angewählt werden.

Die Hannahlyse-Redaktion beim Zeitungsworkshop 2018

HANNAHLYSE-Online

Inzwischen greifen Print- und Online-Journalismus immer mehr ineinander und ergänzen sich, sodass eine moderne Zeitung ohne das ein oder andere kaum noch denkbar ist. Seit dem letzten Schuljahr gibt es daher für die aktuellen Meldungen und Berichte, freie Texte und vieles mehr unter www.hannahlyse.de auch eine Online-Ausgabe der Zeitung, die laufend aktualisiert wird.

Zur HANNAHLYSE-Online

Aus der Redaktion der HANNAHLYSE

Die „Hannahlyse“ oder: Ja! Wir haben eine Schülerzeitung!

Vorab: Ja, unsere Schule besitzt eine Schülerzeitung!!! Doch: Wenn man noch nie von dieser AG gehört hat, liegt das dann an den Leserinnen und Lesern? Oder liegt die Schuld an der fehlenden Bekanntheit an uns Redakteurinnen und Redakteuren und unserer Markenpräsenz?

Und das ist nicht das einzige Thema, mit dem sich unsere Chefredaktion und die Marketingabteilung im kommenden Jahr auseinandersetzen muss. Ein weiteres Mammutprojekt, das es zu bewältigen gilt, ist die geplante Modernisierung der AG. Ehrlicherweise war es töricht (wenigstens aus meiner Sicht) zu glauben, dass das Medium Papierzeitung ganz alleine eine Zukunft hätte. Natürlich möchte ich die treuen Leser der Papierausgabe nicht vor den Kopf stoßen, ganz im Gegenteil, aber sehen wir der Tatsache ins Auge: Wie wichtig ist Papier in der Zukunft für die Mehrheit der Leserinnen und Leser? Aus eben dieser Problemstellung erwächst (wenigstens bei der Mehrheit der AG-Mitglieder) der Wunsch, auch eine Onlinezeitung mit aktuellen Meldungen zu führen. Momentan steckt diese noch unverkennbar in den Kinderschuhen, doch denke ich, dass auch unsere Onlinezeitung eine Chance verdient hat.

Ach, apropos "eine Chance verdienen ": An dieser Stelle muss ich ganz klar für alle AG-Mitglieder und somit für alle Redakteure der AG und natürlich für Frau Stalmann und Herrn Peters ein gutes Wort einlegen. Von außen ist es immer leicht über eine AG zu schmunzeln, sie als unnötig oder schlicht fehl am Platz zu bezeichnen, wie ich es erlebt habe. Aber betrachtet man die Leidenschaft, die Hingabe und die Freude am Schreiben aller Redakteurinnen und Redakteure, so empfinde ich alle die vorangehenden Bezeichnungen als dämlich und als falsch. Nur weil wir Jugendliche das tun, was Hauptbestandteil einer jeden Demokratie ist, nämlich unsere Meinung zu äußern und (zumindest im besten Falle) konstruktive Kritik zu üben. Häme ist das bestimmt nicht wert. Und auch schlichte Ignoranz ist an dieser Stelle falsch. Sollte den Leserinnen und Lesern die Zeitung zu langweilig erscheinen, ist es nicht nur eine Möglichkeit, nein, sogar eine Pflicht, uns das auch mitzuteilen (z.B. per Mail). Nur durch solche Diskurse kann eine Zeitung verbessert, im Großen sogar eine ganze Demokratie gebildet und gesichert werden!

Man merkt: Wir haben noch einiges zu überarbeiten. Sei es das Thema Onlineredaktion, die fehlende Markenpräsenz oder der gelegentlich zu Unrecht entstandene Imageschaden. Und ohne Frage wird dies nicht leicht, aber eines kann ich garantieren: Wir werden uns auch nächstes Jahr an dieser Stelle lesen, denn diese AG, die wird es auch die nächsten Jahre geben - hoffentlich sogar mit tatkräftiger Unterstützung weiterer Mitglieder? Lukas Müller (9F)

Lukas Müller (9F)

"Ich habe einen Traum" - Realität oder Vision?

"Wie organisiert die Schülerzeitung doch heute ist. Am Stand heute gab es sogar eine riesige Schlange von begeisterten Schülern, trotz des, nach mancher Meinung, überteuerten Preises von 1€. Wenn die nur wüssten, dass nur unsere Lehrerinnen und Lehrer für uns arbeiten müssen, während wir Schüler nur ganz entspannt die Zeitung ausdrucken können."

Eine schöne Vorstellung - doch plötzlich war ich wieder in der Realität und nicht mehr in meinen wundervollen Traum. Statt der immer und überall organisierten Schülerzeitung geht es in dieser eher laut und chaotisch zu, es ist nämlich stressig, die Zeitung rechtzeitig drucken zu können, ohne irgendwelche Komplikationen, Pannen, oder Fehler. Unsere Lehrer sind glücklicherweise immer da, um uns bei manchen Problemen zu helfen (und uns nebenbei manchmal auch noch zu beaufsichtigen). Immer wieder aufs Neue muss die Schülerzeitung in einem kurzen Zeitraum entscheiden, worüber berichtet werden soll, um dann die jeweiligen Artikel auch noch zu schreiben. Danach muss alles schnell Korrektur gelesen und Bilder gemacht werden, damit die Zeitung gelayoutet und gedruckt werden kann. Das alles mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler über möglichst viele wichtige Ereignisse zu informieren, damit sie sich unter anderem auch eine eigene Meinung bilden können.

Selin Askin, Moritz Jaquet

Fotos: Hannalyse