• Berufsorientierung am HAG: Praktikumsmesse für Jahrgang 9

    Am Montag, 19. Januar, fand in der Aula des Schulzentrums Am Spalterhals die jährliche Praktikumsmesse für den gesamten 9. Jahrgang des HAG statt. Knapp 30 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen 10. Klassen stellten dafür ihre Poster vor, welche sie im Rahmen ihres Betriebspraktikums im Herbst vergangenen Jahres angefertigt hatten.

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  • Betriebspraktikum Jahrgang 11

    Im Rahmen des Studien- und Berufsberatungsangebotes erkunden Schülerinnnen und Schüler des 11. Jahrgangs vom 12. bis 23. Januar 2026 im zweiten Betriebspraktikum die Arbeitswelt in unterschiedlichsten Berufszweigen.

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  • Ausbildung für den Schulsanitätsdienst

    Auch dieses Jahr bildet unsere Schule wieder neue Schulsanitäter:innen aus. Der Schulsanitätsdienst ist bei uns an der Schule im Schulalltag und bei allen größeren Veranstaltungen als verlässliche Stütze nicht mehr wegzudenken. Vom 20.-24. Januar 2026 findet der diesjährige Lehrgang statt, der am Samstag mit der Prüfung endet.

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Nachrichten

Workshop Antisemitismus erkennen

Einen ganzen Schultag hat die Klasse 11c des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) in der vergangenen Woche investiert, um sich mit Antisemitismus, dessen Ursachen und Motivation sowie insbesondere den aktuellen Folgen auseinanderzusetzen. Neben Impulsen zu jüdischem Leben und Antisemitismus in der Vergangenheit ging es dabei vor allem auch darum, anhand von konkreten Fallbeispielen heutigem Antisemitismus nachzuspüren.

Foto: A. Pleschka

Foto: S. Sell

"Das ist natürlich für alle wichtig, für Schüler aber vielleicht noch mal besonders, wenn sie raus in die Welt gehen und unter anderem auf Social Media direkt mit Stereotypen und Vorurteilen konfrontiert werden", erläutert Referentin Catalin Dyckhoff von der Deutschen Gesellschaft e. V. "Die meisten Vorfälle gibt es online." Die 28-jährige betont, es sei wichtig, aufzuklären und zu sensibilisieren, statt Vorurteile zu verstärken. Nur so könne demokratische Handlungsfähigkeit entstehen, betont sie und lobt die HAG-Schüler: "Es ist eine gute Atmosphäre in dieser Klasse und viele sind auch schon für solche Themen sensibilisiert." Das merkt man auch, wenn man den Schülerinnen und Schülern bei der Diskussion zuhört. Schnell kommen sie dabei auf eine ganz persönliche Ebene, etwa wenn es um die eigene Herkunft geht: "Bist du denn schon einmal ausgegrenzt worden? Oder rassistisch beleidigt? Wirklich?" Das zu bearbeitende Fallbeispiel bleibt plötzlich nicht mehr abstrakt, sondern geht über die Frage nach Antisemitismus hinaus schnell zu anderen Kategorien der Diskriminierung und den großen Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders. "Die Schülerinnen und Schüler fragen hier auch ganz konstruktiv nach", ergänzt Dyckhoff.
Gerade dieses Nachfragen, weiß auch Klassenlehrer Alexander Pleschka, ist besonders relevant. Nur so könne man gemeinsam Antworten erhalten und sich gemeinsam etwas erarbeiten. Er hält einen solchen Workshop-Tag allerdings auch aus einem weiteren Grund für wichtig: "Es ist schon ganz gut, sich einmal am Stück mit bestimmten Dingen zu befassen und nicht nur innerhalb einzelner Schulstunden", betont er. "Und es ist sicherlich auch gut, wenn mal jemand von außen dazukommt."
Der in Berlin sitzende Verein "Deutsche Gesellschaft", ursprünglich 1990 gegründet, um die Ost-West-Annäherung nach der Teilung Deutschlands zu fördern, setzt sich jetzt verstärkt für das Miteinander in Deutschland und Europa ein. Neben Workshops für Schülerinnen und Schüler gibt es auch Angebote für Lehrkräfte. Das aktuelle Projekt "Antisemitismus erkennen" wird vom Bundesinnenministerium gefördert.