• HAG ist "Schule der Vielfalt* Niedersachsen"

    Im Rahmen eines Aktionstages hat das Hannah-Arendt-Gymnasium am Montag, 18. Mai, das Siegel „Schule der Vielfalt* Niedersachsen“ (SDV) erhalten und setzt damit ein Zeichen für Offenheit, Respekt und Vielfalt im schulischen Alltag. Übergeben wurde die entsprechende Plakette mit lobenden Worten von Dr. Gabriela Fellmann als Vertreterin des Kultusministeriums und Sandra Wolf, Landeskoordinatorin des Projekts. Es gratulierten auch die Regionalkoordinatorinnen Simone Brunhöber und Lena Nolte. Ein kurzes Grußwort sprach zudem Peter Kindermann als schulfachlicher Dezernent des Regionalen Landesamts für Schule und Bildung Hannover.

    Mehr lesen Zum Archiv
  • Abiturprüfungen 2026

    Wir wünschen unseren Schüler:innen der Qualifikationsphase 2 viel Konzentration, gute Nerven und vor allem viel Erfolg bei den Abiturprüfungen 2026!

    Mehr lesen Zum Archiv

Archiv

Zwischen Fakten und Fakes – Q1 trainiert den kritischen Blick

Am 13. November nahmen unsere Politik-Leistungskurse im Jahrgang 12 von der 5. bis zur 9. Stunde an einem Medienkompetenztraining teil, das von der Berliner Bildungsinitiative „Spreuweizen“ durchgeführt wurde. Die Wahl fiel wegen der klaren thematischen Ausrichtung und der vielfältigen Förderungen und Kooperationen, etwa mit der Bundeszentrale für politische Bildung oder dem Niedersächsischen Kultusministerium, auf diese Initiative.

Fotos: S. Sell

Im Zentrum des Workshops stand die Unterscheidung von Fakten und Desinformationen: Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten praxisnahe Strategien, wie Informationen – insbesondere in sozialen Medien – kritisch geprüft und eingeordnet werden können. Anhand von Beispielen lernten sie, Quellen zu bewerten, Argumentationsmuster zu erkennen und irreführende Inhalte sicherer zu identifizieren. Ziel war es, die Rezeption von Informationen als Grundlage einer fundierten politischen Urteilsbildung zu stärken.

Die Veranstaltung bot Raum für Diskussionen, Gruppenarbeiten sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für den schulischen und privaten Umgang mit digitalen Medien. Lehrkräfte sowie Teilnehmende hoben die Relevanz des Themas hervor und begrüßten die anschlussfähigen Methoden von „Spreuweizen“, die sich gut in den Unterrichtsalltag integrieren lassen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich besonders interessiert an den Strategien zur Überprüfung von Informationen. Auch die Diskussion über die Rollen von Journalistinnen und Journalisten sowie Influencern bot spannende neue Perspektiven. Dabei wurde auch deutlich, dass der Begriff „Fake News“ häufig als polarisierendes Schlagwort genutzt wird, das die sachliche Auseinandersetzung erschwert.