• HAG-Schüler:innen erfolgreich beim Landes- und Bundeswettbewerb Philosophischer Essay

    Gleich vier Schülerinnen und Schüler schickte das Hannah-Arendt-Gymnasium (HAG) in die Landesrunde des philosophischen Essaywettbewerbs, der alljährlich vom Fachverband Philosophie ausgerichtet wird. Sie wurden im Rahmen des Facharbeitenabends von Schulleiterin Silvia Bethe und Philosophielehrer Sascha Sell mit einer Urkunde des Fachverbands geehrt. Maren Oelrich erreichte in der abschließenden Runde auf Bundesebene in Münster nun einen beachtenswerten 6. Platz.

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  • HAG erneut als Sportfreundliche Schule ausgezeichnet

    Erneut ist das Hannah-Arendt-Gymnasium als Sportfreundliche Schule ausgezeichnet worden. Schulleiterin Silvia Bethe und Sportfachobfrau Nadine Schaefer nahmen das Siegel bei der Gesamtkonferenz am vergangenen Montag entgegen.

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  • HAG-Schüler bei Mathe-Olympiade in Göttingen

    Zwei intensive und spannende Tage standen für Laurenz Brditschke und Ole Wille aus dem siebten und Tim Wert aus dem zwölften Jahrgang des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) zu Beginn des Schulhalbjahres auf dem Programm. Nachdem sie in der ersten und zweiten Runde auf Schulebene erfolgreich geknobelt und gerechnet hatten, durften Sie das HAG am 20. und 21. Februar beim Landesentscheid der Mathe-Olympiade an der Universität Göttingen vertreten.

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  • Nachhaltigkeits-Projekttage 2026 – Gemeinsam Zukunft gestalten

    Zum dritten Mal in Folge finden am Hannah-Arendt-Gymnasium die Nachhaltigkeitstage statt – ein besonderes Format, das Lernen, Engagement und Verantwortung miteinander verbindet.

    Am 4. März und 18. März entwickeln Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 11 und 12 gemeinsam mit externen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten vielfältige Projekte rund um das Thema Nachhaltigkeit.

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Workshop Antisemitismus erkennen

Einen ganzen Schultag hat die Klasse 11c des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) in der vergangenen Woche investiert, um sich mit Antisemitismus, dessen Ursachen und Motivation sowie insbesondere den aktuellen Folgen auseinanderzusetzen. Neben Impulsen zu jüdischem Leben und Antisemitismus in der Vergangenheit ging es dabei vor allem auch darum, anhand von konkreten Fallbeispielen heutigem Antisemitismus nachzuspüren.

Foto: A. Pleschka

Foto: S. Sell

"Das ist natürlich für alle wichtig, für Schüler aber vielleicht noch mal besonders, wenn sie raus in die Welt gehen und unter anderem auf Social Media direkt mit Stereotypen und Vorurteilen konfrontiert werden", erläutert Referentin Catalin Dyckhoff von der Deutschen Gesellschaft e. V. "Die meisten Vorfälle gibt es online." Die 28-jährige betont, es sei wichtig, aufzuklären und zu sensibilisieren, statt Vorurteile zu verstärken. Nur so könne demokratische Handlungsfähigkeit entstehen, betont sie und lobt die HAG-Schüler: "Es ist eine gute Atmosphäre in dieser Klasse und viele sind auch schon für solche Themen sensibilisiert." Das merkt man auch, wenn man den Schülerinnen und Schülern bei der Diskussion zuhört. Schnell kommen sie dabei auf eine ganz persönliche Ebene, etwa wenn es um die eigene Herkunft geht: "Bist du denn schon einmal ausgegrenzt worden? Oder rassistisch beleidigt? Wirklich?" Das zu bearbeitende Fallbeispiel bleibt plötzlich nicht mehr abstrakt, sondern geht über die Frage nach Antisemitismus hinaus schnell zu anderen Kategorien der Diskriminierung und den großen Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders. "Die Schülerinnen und Schüler fragen hier auch ganz konstruktiv nach", ergänzt Dyckhoff.
Gerade dieses Nachfragen, weiß auch Klassenlehrer Alexander Pleschka, ist besonders relevant. Nur so könne man gemeinsam Antworten erhalten und sich gemeinsam etwas erarbeiten. Er hält einen solchen Workshop-Tag allerdings auch aus einem weiteren Grund für wichtig: "Es ist schon ganz gut, sich einmal am Stück mit bestimmten Dingen zu befassen und nicht nur innerhalb einzelner Schulstunden", betont er. "Und es ist sicherlich auch gut, wenn mal jemand von außen dazukommt."
Der in Berlin sitzende Verein "Deutsche Gesellschaft", ursprünglich 1990 gegründet, um die Ost-West-Annäherung nach der Teilung Deutschlands zu fördern, setzt sich jetzt verstärkt für das Miteinander in Deutschland und Europa ein. Neben Workshops für Schülerinnen und Schüler gibt es auch Angebote für Lehrkräfte. Das aktuelle Projekt "Antisemitismus erkennen" wird vom Bundesinnenministerium gefördert.