• Pflanzaktion im Fach Werte und Normen im Jahrgang 9

    Nützlich, aber auch schick und schön: Schüler:innen des Jahrgangs 9 haben im Werte-und-Normen-Kurs eine Pflanzaktion gestartet. Um etwas zum Klimaschutz beizutragen, aber auch, um den Schulhof zu verschönern.

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  • Stadtradeln 2026

    Auch in diesem Jahr nimmt das HAG wieder am Stadtradeln teil. Klassenweise und in gesonderten Teams sammeln die Schüler:innen und das Kollegium wieder Kilometer - für den Klimaschutz, vor allem aber auch aus Freude am gemeinsamen Event. Es geht darum, vom 31. Mai bis 20. Juni die per Rad oder E-Bike gefahrenen Kilometer virtuell zu sammeln.

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  • Bandkonzert am Montag, 15. Juni 2026

    Die AG Bandtraining des Hannah-Arendt-Gymnasiums lädt herzlich zum Bandkonzert ein, und zwar für Donnerstag, 15. Juni 2026, 18.00 Uhr in der Aula des Schulzentrums Am Spalterhals. Die Zuhörer:innen erwartet wieder ein vielseitiges Programm mit insgesamt zehn verschiedenen Schüler:innen-Bands.

    Interessierte können sich über einen Youtube-Kanal vorab einen hörbaren Eindruck verschaffen.

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Workshop Antisemitismus erkennen

Einen ganzen Schultag hat die Klasse 11c des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) in der vergangenen Woche investiert, um sich mit Antisemitismus, dessen Ursachen und Motivation sowie insbesondere den aktuellen Folgen auseinanderzusetzen. Neben Impulsen zu jüdischem Leben und Antisemitismus in der Vergangenheit ging es dabei vor allem auch darum, anhand von konkreten Fallbeispielen heutigem Antisemitismus nachzuspüren.

Foto: A. Pleschka

Foto: S. Sell

"Das ist natürlich für alle wichtig, für Schüler aber vielleicht noch mal besonders, wenn sie raus in die Welt gehen und unter anderem auf Social Media direkt mit Stereotypen und Vorurteilen konfrontiert werden", erläutert Referentin Catalin Dyckhoff von der Deutschen Gesellschaft e. V. "Die meisten Vorfälle gibt es online." Die 28-jährige betont, es sei wichtig, aufzuklären und zu sensibilisieren, statt Vorurteile zu verstärken. Nur so könne demokratische Handlungsfähigkeit entstehen, betont sie und lobt die HAG-Schüler: "Es ist eine gute Atmosphäre in dieser Klasse und viele sind auch schon für solche Themen sensibilisiert." Das merkt man auch, wenn man den Schülerinnen und Schülern bei der Diskussion zuhört. Schnell kommen sie dabei auf eine ganz persönliche Ebene, etwa wenn es um die eigene Herkunft geht: "Bist du denn schon einmal ausgegrenzt worden? Oder rassistisch beleidigt? Wirklich?" Das zu bearbeitende Fallbeispiel bleibt plötzlich nicht mehr abstrakt, sondern geht über die Frage nach Antisemitismus hinaus schnell zu anderen Kategorien der Diskriminierung und den großen Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders. "Die Schülerinnen und Schüler fragen hier auch ganz konstruktiv nach", ergänzt Dyckhoff.
Gerade dieses Nachfragen, weiß auch Klassenlehrer Alexander Pleschka, ist besonders relevant. Nur so könne man gemeinsam Antworten erhalten und sich gemeinsam etwas erarbeiten. Er hält einen solchen Workshop-Tag allerdings auch aus einem weiteren Grund für wichtig: "Es ist schon ganz gut, sich einmal am Stück mit bestimmten Dingen zu befassen und nicht nur innerhalb einzelner Schulstunden", betont er. "Und es ist sicherlich auch gut, wenn mal jemand von außen dazukommt."
Der in Berlin sitzende Verein "Deutsche Gesellschaft", ursprünglich 1990 gegründet, um die Ost-West-Annäherung nach der Teilung Deutschlands zu fördern, setzt sich jetzt verstärkt für das Miteinander in Deutschland und Europa ein. Neben Workshops für Schülerinnen und Schüler gibt es auch Angebote für Lehrkräfte. Das aktuelle Projekt "Antisemitismus erkennen" wird vom Bundesinnenministerium gefördert.