• Präsentation der Facharbeiten - Herzliche Einladung

    Die besten Facharbeiten präsentieren Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Montag, 16. Februar. Ab 19 Uhr werden in der Aula des Schulzentrums wieder ausgewählte Seminararbeiten des Abiturjahrganges auf der großen Bühne vorgestellt. Herzlich eingeladen sind alle, die Einblick in die vielfältige und spannende Arbeit der Seminarfächer nehmen möchten.

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  • HANNAHLYSE auf Fortbildung

    Die HANNAHLYSE-Redaktion befindet sich von Mittwoch, den 04.2.2026, bis Freitag, den 06.2.2026, auf Seminarfahrt in Nienburg an der Weser, um sich ungestört vom Schulalltag mit dem Verfassen unterschiedlicher Textart, dem Zeitungslayout, Online-Pressearbeit und den Inhalten der nächsten Ausgabe auseinanderzusetzen.

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  • Besuch aus Albi

    Sehr herzlich begrüßen wir auch in diesem Jahr wieder unsere Gäste vom Collège Sainte-Marie in Albi (ca. 75 nordöstlich von Toulouse in Südwestfrankreich)! Vom 4.-13. Februar 2026 erwarten die Teilnehmer:innen des Frankreichaustauschs wieder Besuch aus unserem Nachbarland und freuen sich auf ein vielseitiges Programm. Nach mittlerweile fast 20 Jahren ist der Austausch ein nicht mehr wegzudenkender Teil der Sprachvermittlung am HAG.

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  • Probenwoche Musik & Theater vom 9.-13. Februar 2026

    Wie in jedem Jahr ziehen sich unsere musischen AGs für die intensive Vorbereitung ihrer Aufführungen in die Jugendherberge Mardorf am Steinhuder Meer zu einer Probenwoche zurück, um dort ungestört vom Schulalltag zu proben. Auch die Theater-AG nutzt diese Woche, um in der schönen Eifel für Ihre Aufführungen von Dürrenmatts "Die Physiker" in diesem Schuljahr zu proben.

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Nachrichten

Seminarfach 725: Von Amsterdam nach Bergen Belsen

Im "Projekt Amsterdam", entstanden im Seminarfach "Journalismus, Medien & Ethik", waren die Schülerinnen und Schüler eigentlich mit journalistischen Recherchen beschäftigt, u. a. mit den Spuren des Holocausts in Amsterdam. Dann wurde klar, dass die Corona-Pandemie auch den üblichen Besuch in der Gedenkstätte Bergen-Belsen verhindert hatte. Am Samstag, 18. Januar, haben einige Schülerinnen und Schüler des 13. Jahrgangs diesen Besuch in Bergen-Belsen nachgeholt.

Ein Besuch in Bergen-Belsen konnte in der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Dies holten Schülerinnen und Schüler des HAG nun Anfang des Jahres nach. // Foto: SF725

Dabei gab es eine traurige Parallele unseres Seminarfachs zur Geschichte. Wie auch Anne Frank waren wir in Amsterdam - und in Bergen-Belsen. Sie wurde als Jüdin von den Nazis in das Konzentrationslager verschleppt. Wir fuhren freiwillig dorthin, um die Erinnerung wachzuhalten und fanden dort ihren Grabstein neben so vielen anderen zumeist unbekannten Opfern des Nationalsozialismus. Anne Frank verstarb mit nur 15 Jahren im Februar 1945. Im April 1945 wurde das KZ Bergen-Belsen von Britischen Truppen befreit, wenige Monate nach Annes Tod.
Mit unserem Guide Peter diskutierten wir in Bergen-Belsen in einem Seminarraum zunächst über uns, unsere Familien, über Geschichte – und dann über die Geschichte, die sich in Bergen-Belsen und darüber hinaus ereignet hatte. Noch gibt es Überlebende des Holocaust, die berichten und erinnern können, so verdeutlichte uns Peter an einem Zeitstrahl.
Bei eisiger Kälte im Januar liefen wir über das bedrückend-riesige Gelände. Massengräber mit Tausenden von Toten, Fundamente einiger Baracken von damals, das offizielle Mahnmal, der Obelisk, und dann das Grab von Anne Frank – all das haben wir gesehen. Die umfangreiche Ausstellung im Dokumentationszentrum vervollständigte dieses Erlebnis. Jeder und jede sollte diesen Ort besuchen - gegen das Vergessen, für die Erinnerung!

Das “Projekt Amsterdam” bot aber auch noch andere spannende Facetten. Vor Ort in Amsterdam arbeiteten die Schülerinnen und Schüler als Nachwuchs-Journalist:innen. In Gruppen wählten sie individuelle Themen aus, recherchierten direkt in Amsterdam und präsentierten ihre Ergebnisse gebündelt auf einer hier zu sehenden Edumaps-Sammlung.
Das HAG ist Partner der Initiative #usethenews, die von der dpa, dem Leibniz-Institut für Medienforschung/Hans-Bredow-Institut, der HAW Hamburg und der Stadt Hamburg ins Leben gerufen wurde. Alle großen Medien Deutschlands, von ARD über die Madsack-Gruppe bis RTL sind dort als Kooperationspartner engagiert. Dank dieser Partnerschaft erhielten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in den Journalismus, z.B. beim Newscamp im Aufhof im Sommer 2024 oder beim Besuch des Madsack-Verlags nach den Sommerferien. Die gewonnenen Kompetenzen setzten sie dann aktiv im Rahmen des "Projekts Amsterdam" um. Bei der Initiative Use The News ist Lehrer Ben Quinkenstein zu diesem Projekt interviewt worden: Klick.