• Studienfahrten und mehr: Aktionswoche vor den Herbstferien

    Die Zeit vor den Herbstferien wurde am HAG noch einmal ausgiebig genutzt: Die Bläserklassen aus den Jahrgängen 5 und 6 waren ebenso auf Fahrt wie die Streitschlichter. Fast schon zum Abschluss der Schulzeit war auch der Jahrgang 13 unterwegs: Die diesjährigen Studienfahrten führten die Schüler:innen neben anderem nach Paris, Berlin, Italien oder Amsterdam.

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  • HAG erneut "Umweltschule in Europa" und nun auch als Eco-School ausgezeichnet

    Die vielfältigen Bemühungen und das Engagement rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben sich gelohnt: Das Hannah-Arendt-Gymnasium wurde jetzt als "Internationale Nachhaltigkeitsschule - Umweltschule in Europa" rezertifiziert. Neu hinzugekommen ist das begehrte Siegel als "Eco-School".

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  • Herbstferien

    Am 12. Oktober 2026 beginnen in Niedersachsen die Herbstferien. Wiederbeginn des Unterrichts am HAG ist Dienstag, 27. Oktober 2026. Wir wünschen unseren Schüler:innen, den Eltern sowie allen Kolleg:innen eine schöne Herbstzeit.

    Für dringende Anfragen ist das Hannah-Arendt-Gymnasium auch während der Ferienzeit zu erreichen, beachten Sie hierfür bitte die Ferienöffnungszeiten des Sekretariats.

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Kooperationsverbund Hochbegabung

Talentetag 2016: "Akademie Menschenkinder"

Kalt war es am Morgen des 8. März 2015, als ich kurz nach Sonnenaufgang die freie Parkplatzwahl am ehemaligen "Raum für Kunst" in Barsinghausen hatte. Und ruhig. Wie immer vor einem Sturm.

Kurz vor acht Uhr am gleichen Tag nahm dieser seinen Lauf, indem mehr als 50 Schülerinnen und Schüler der barsinghäuser Gymnasien und Grundschulen anreisten, um sich dem "Talentetag 2016: Akademie Menschenkinder" zu stellen.

Dass der diesjährige Talentetag irgendwie größer, bunter, schneller, intensiver werden würde als der vergangene, war zu diesem Zeitpunkt bereits eine Ahnung. Es lag in der Luft. Die Schülerinnen und Schüler verteilten sich ihren Wünschen entsprechend in nicht weniger als sechs Workshops, die von jeweils einem ausgesprochen kompetenten Mitarbeiter der Kunstschule NOA NOA geleitet wurden.

Alleine aus Platzgründen sollte an diesem Tag an drei Standorten gleichzeitig gearbeitet werden. Im ehemaligen "Raum für Kunst" wurden Fremd- und Selbstportraits auf Leinwänden erstellt. Ein zweiter Workshop befasste sich mit der Kunstform der digitalen Photographie. Einige Häuser weiter (dem Barsinghäuser reicht der Hinweis: "In der Krawatte") bearbeiteten Schülerinnen und Schüler Sandsteine mit schweren Meißeln und Hämmern und erlebten dabei, wie dem als widerstandsfähig bekannten Material eine neue Form gegeben werden konnte. Daneben entstanden unter infernalischem Funkenregen und blendendem Schweißbogen aus längst verworfenen Metallteilen neue Aussagen.

In den Räumen der Kunstschule in der Schulstraße wurden in echtem (!) Siebdruck mit viel Ausdauer Textilien bedruckt, und aus Draht und Holz entstanden besonders ansehnliche Kunstwerke. Die offensichtliche Fröhlichkeit und Begeisterung der TeilnehmerInnen sprang schon bald über, so dass ich selber die Finger nicht vom Werkzeug lassen konnte.

Gegen dreizehn Uhr wurde das so Geschaffene - wiederum im Raum für Kunst - zusammengetragen und ausgestellt. Dank des zahlreichen Besuches der beteiligten Eltern und der Presse wurde es nun noch einmal richtig voll im "Raum für Kunst" - eine tolle Bestätigung für dieses Konzept, das vom Kooperationsverbund zur Förderung besonderer Begabungen in fast einjähriger Vorbereitung erarbeitet worden war. Vor allem der erwartungsfrohe Ausruf "Maske!", der alle Umstehenden dazu aufforderte, sich hinter schweren Schweißergläsern zu verbergen und das jedes mal folgende zischende und sprühende Feuerwerk sind mir in besonderer Erinnerung geblieben.

Als ich schließlich die Heimreise antrat, deutet sich bereits der Sonnenuntergang an. Und kalt war es immer noch. Aber nur äußerlich.

Dr. Alexander Franzen