• Spalterradio erfolgreich beim Kreativwettbewerb des Landes zu 75 Jahre Grundgesetz

    Allein die Einladung zur Preisverleihung ins Schauspielhaus am Mittwoch, 12. Juni, war bereits eine Ehre. Jetzt ist das Spalterradio für sein Feature zu Artikel 5 passend mit dem 5. Platz und einem Preisgeld von 500 Euro beim Kreativwettbewerb des Landes rund um 75 Jahre Grundgesetz ausgezeichnet worden. Insgesamt über 700 Beiträge wurden eingereicht.

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  • Hannah's Singers im Projektgottesdienst

    Die Mariengemeinde lädt am Sonntag, den 16. Juni 2024, um 17 Uhr, herzlich zum Projektgottesdienst "All you need is Love" in die Klosterkirche ein. Mit dabei: Hannah's Singers (Leitung: Katharina Kuckel), die in diesem Rahmen ihre Probenphase dieses Schuljahrs musikalisch beschließen. Herzlich willkommen!

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  • Stadtradeln 2024

    Auch in diesem Jahr nimmt das HAG wieder am Stadtradeln teil. Klassenweise und in gesonderten Teams sammeln die Schüler:innen und das Kollegium wieder Kilometer - für den Klimaschutz, vor allem aber auch aus Freude am gemeinsamen Event. Es geht darum, vom 26.05. - 15.06.2024 die per Rad oder E-Bike gefahrenen Kilometer virtuell zu sammeln.

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  • Schulbuchflohmarkt

    Am Donnerstag, den 20. Juni 2024, findet von 12 - 14 Uhr im Untergeschoss des C-Turms der jährliche Schulbuchflohmarkt statt. Die Weiterverwendung und langjährige Verwendung von noch gut erhaltenen Lehr- und Lernmitteln unterstützt die Bemühungen für Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit im Sinne der "Umweltschule" - und schont zugleich auch den Geldbeutel.

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Ganztagskonzept

1. Geschichte und Ausgangsbedingungen

Das Hannah-Arendt-Gymnasium ist im Jahre 1967 als Ganztagsgymnasium gegründet worden – seinerzeit ein Pilotprojekt und das älteste seiner Art in Niedersachsen. Der damalige Landkreis Hannover verfolgte mit dieser Gründung mehrere Ziele, unter anderem die Erhöhung des Anteils der Schülerinnen und Schüler mit den Abschlüssen des Gymnasiums, insbesondere des Abiturs, und die Verbesserung der Bildungschancen in einer Kleinstadt, die bisher kein Gymnasium hatte.

Vor allem aber sollten den Schülerinnen und Schülern Lernmöglichkeiten eröffnet werden, die nach aller damaligen Erfahrung nur oder vor allem an Ganztagsschulen gegeben waren – und das waren zu dieser Zeit zumeist Schulen in privater Trägerschaft, in der Regel aus der Reformpädagogik hervorgegangen, und Schulen, die man erst noch plante und dann, in den 70er Jahren, auch errichtete, als Gesamtschulen allerdings: Ganztagsschulen blieben im gegliederten System eher Exoten.

Diese Ausgangsüberlegungen ließen ein Schulzentrum entstehen, das Möglichkeiten vorhält, um die sich andere Schulen in aufwändigen Prozessen nachträglich bemühen müssen. Der damalige Schulträger hat die Schule unmittelbar am Deisterrand auf einem sehr großzügig bemessenem Gelände gebaut, das mannigfache Gestaltungsmöglichkeiten bietet (Schulgarten, Biotop, Spielwald für die jüngeren Schülerinnen und Schüler), hat einen Bau mit reichlich bemessenen Unterrichtsräumen erstellt, mit Verkehrsflächen und Kommunikationsachsen, mit einer sächlichen Ausstattung, die eine Mensa, aber auch eine große eigene Schulbibliothek (und eine Kleine Bücherei für jüngere Schülerinnen und Schüler) einschließt, und mit Fachpersonal, um die Einbindung der Bibliotheksarbeit in Unterricht und Projekte zur Leseförderung möglich werden zu lassen.

Auch wenn diese aufwändige Infrastruktur in die Jahre gekommen und in Teilen sanierungsbedürftig ist, ist sie insgesamt gut erhalten und in anderen Teilen hervorragend saniert, so dass das Schulzentrum nach wie vor sehr gute Bedingungen für ein lebendiges und vielfältiges, auch außerunterrichtliches Schulleben bietet.

Und auch wenn sich die Bedarfe geändert haben und das Ganztagesangebot in der Folge zu einem offenen Angebot geworden ist, bleibt die Grundidee der Bildungsgerechtigkeit bestehen.

2. Das aktuelle Konzept

Sowohl die Geschichte des Ganztagsgymnasiums als auch das Leitbild des Hannah-Arendt-Gymnasiums sind richtunggebend für das aktuelle Ganztagskonzept.

 

Das bedeutet konkret, dass wir

  • vielfältige Identifikationsmöglichkeiten für alle am Schulleben Beteiligten schaffen.

 Unser Ganztagesangebot ist vielfältig hinsichtlich

- der Angebote: Es wird kein Schwerpunkt bevorzugt. Auswahlkriterium ist die Nachfrage, um einerseits möglichst vielen Schülerinnen und Schülern Gelegenheiten zu bieten, sich mit ihrer Schule außerhalb des Unterrichts zu verbinden und andererseits möglichst viele Lehrkräfte zu motivieren, sich über den Regelunterricht hinaus mit individuellen Ressourcen in das Schulleben einzubringen.

- der Anbieterinnen und Anbieter (alle am Schulleben Beteiligten und externe Kooperationspartner), um unterschiedliche zusätzliche Anlaufstellen für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

  • Verantwortungsübernahme für die Schulgemeinschaft und für die Gesellschaft fördern.

Angebote wie z.B. die AGs Schulsanitätsdienst, „Schüler schulen Senioren“, Streit schlichten, Senegal und andere fördern gezielt die Verantwortungsübernahme für sich und andere und lassen Schülerinnen und Schüler am Erleben eigener Wirksamkeit wachsen. So werden etliche unserer AGs von älteren Schülerinnen und Schülern initiiert und geleitet.

  • im Rahmen unserer schulischen Möglichkeiten für Teilhabe und Bildungsgerechtigkeit sorgen.

- Die Ganztagsbetreuung ist für die Familien grundsätzlich kostenfrei. Wenn Gebühren, die für Materialien, Busfahrten oder Ähnliches anfallen, für eine Familie nicht tragbar sind, werden Förderungsmöglichkeiten gefunden (BuT-Mittel, Schulvereinsunterstützung und Ähnliches).

- Durch Hausaufgabenbetreuung, zielgerichtete Förderangebote und die Möglichkeit im schulischen Rahmen zusätzliche Kompetenzen zu erwerben oder einfach nur sinnvolle Freizeitbeschäftigung kennen zu lernen, erhalten unsere Schülerinnen und Schüler Entwicklungschancen unabhängig vom sozialen Hintergrund.

  • bedarfsgerecht auf die Anforderungen der Barsinghäuser Familien reagieren.

Unser Ganztagesangebot ist offen, um den Familien maximale Gestaltungsfreiheit zwischen häuslicher und schulischer Betreuung und Förderung zu gewähren und damit den unterschiedlichen Bedarfen gerecht zu werden.

 

Das Ganztagsangebot ist daher wie folgt organisiert:

- In den Jahrgängen 5/6 findet eine verlässliche Betreuung von 8-13.10 Uhr statt, die im Rahmen von Bereitschaftsunterricht und Betreuung durch die Schulsozialpädagogin gewährleistet wird. Dem Bereitschaftsunterricht liegt ein spezielles schulisches Vertretungskonzept zu Grunde. (Dieses Angebot ist nicht offen, sondern findet als Pflichtunterricht statt.) Zusätzlich gibt es eine Frühbetreuung ab 7.15 Uhr in der Kleinen Bibliothek.

- Die 7. Stunde (13.10 Uhr–13.50 Uhr) ist Mittagspause für die ganze Schule – es gibt Essensangebote in der Schulmensa und am Schulkiosk und freie Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bibliotheken und im sozialpädagogisch betreuten Freizeitbereich.

 

Die weiteren Nachmittagsangebote werden zu Schuljahresbeginn individuell zusammengestellt und können zum Halbjahr nachjustiert werden. Zusätzliche Fördermöglichkeiten kommen im Laufe des Schuljahres hinzu:

- Für die Jahrgänge 5/6 wird eine Hausaufgabenbetreuung durch Frau Knolle (über das Ganztagsbudget eingestellte Bibliothekskraft) von Mo-Do, 13.50 Uhr–15.20 Uhr angeboten.

- Montags bis freitags werden im Nachmittagsbereich rund 40 verschiedene, überwiegend jahrgangsübergreifende Arbeitsgemeinschaften angeboten. Auch unsere Austauschfahrten gehören zusammen mit ihrer Vor- und Nachbereitung in diesen Rahmen.

- Abhängig von den verfügbaren Ressourcen und den diagnostizierten Bedarfen werden gezielte Förderungen durch Lehrkräfte für einzelne Jahrgänge und/oder Schülergruppen in den Bereichen Mathematik, Englisch, Vokabeltraining, Rechtschreibung, Spracherwerb angeboten.

- Es gibt ein von der Schülervertretung koordiniertes, bedarfsorientiertes Programm „Schüler helfen Schülern“.

- Ebenfalls in das Ganztagsangebot eingebunden sind die Maßnahmen im Rahmen des Barsinghäuser „Kooperationsverbundes Hochbegabung“, die in Zusammenarbeit mit der KGS Goetheschule und den Grundschulen durchgeführt werden.

Stand: Mai 2019; Koordination: S. Stimpfle