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HAG erneut "Umweltschule in Europa" und nun auch als Eco-School ausgezeichnet
Die vielfältigen Bemühungen und das Engagement rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben sich gelohnt: Das Hannah-Arendt-Gymnasium wurde jetzt als "Internationale Nachhaltigkeitsschule - Umweltschule in Europa" rezertifiziert. Neu hinzugekommen ist das begehrte Siegel als "Eco-School".
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Matthias Miersch zu Gast bei HAG und LTS
Am Freitag, 2. Oktober, war Matthias Miersch, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, zu Gast am Schulzentrum Am Spalterhals. Anlass war das Projekt „How to: speak up! – Reden wir. Bevor es andere tun.“
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Bläserklassenfahrt
Um einmal in Ruhe, konzentriert und ungestört vom unruhigen Schulalltag proben zu können, ziehen sich die Bläserklassen der Jahrgänge 5 und 6 vom 5.-7. März zum Arbeiten in die Jugendherberge Porta Westfalica zurück. Hier werden die bislang erarbeiteten Grundlagen auf den Instrumenten und im Zusammenspiel vertieft und der soziale Zusammenhalt der KLassen gestärkt.
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Betriebspraktikum Jahrgang 10
Im Rahmen des Studien- und Berufsberatungsangebotes erkunden Schüler:innnen des 10. Jahrgangs vom 5. bis 9. Oktober 2026 im ersten Teil ihres Betriebspraktikums die Arbeitswelt in unterschiedlichsten Berufszweigen.
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CROSS - Chancen Realisieren durch Organisation Sprachlicher Strukturen
Die kompetente Verwendung von Sprache ist ein Bildungsziel, das uns am Hannah-Arendt-Gymnasium wichtig ist und das wir als eine fächerübergreifende Aufgabe verstehen. Dass Schüler:innen Sprachkompetenzen erwerben, sehen wir als eine zentrale Aufgabe des schulischen Unterrichts und als eine Grundvoraussetzung für den erfolgreichen Schulbesuch an. Dabei kommt der Bildungs- und der Fachsprache eine besondere Berücksichtigung zu – schließlich stellt jedes Unterrichtsfach ganz eigene und spezifische sprachliche Anforderungen an die Schüler:innen. Vom Erstellen eines Laborprotokolls über Textaufgaben im Mathematikunterricht bis hin zur Lyrikanalyse werden Schüler:innen mit unterschiedlichsten fachsprachlichen Herausforderungen konfrontiert.
Das Bewältigen dieser fachsprachlichen Herausforderungen ist entscheidend für den Bildungserfolg und die damit einhergehende gesellschaftliche Partizipation. Der Erwerb von fachsprachlichen Kompetenzen stellt eine besondere Hürde für geflüchtete Schüler:innen dar, die sich erst im Zweitspracherwerb der deutschen Sprache befinden, sowie für Schüler:innen aus Familien mit tendenziell weniger Bildungszugang. Oft besitzen Schüler:innen die notwendigen kognitiven Fähigkeiten, um am Unterricht teilzunehmen und die inhaltlichen Leistungsanforderungen zu erfüllen – sie können dem Unterricht jedoch nicht sprachlich folgen, weil sie etwas nicht verstehen oder sich nicht sprachlich ausdrücken können.
Aus diesem Grund hat das HAG das Projekt „CROSS - Chancen Realisieren durch Organisation Sprachlicher Strukturen“ entworfen und etabliert. In diesem Projekt werden gemeinsam mit Schüler:innen, deren Erstsprache nicht Deutsch ist, fachspezifische sprachliche Anforderungen identifiziert, notwendige sprachliche Handlungen antizipiert und sprachliche Kompetenzen trainiert. Mit Hilfe von sogenannten sprachlichen Baugerüsten werden die Schüler:innen nachhaltig befähigt, ihre kognitiven Fähigkeiten im Unterricht zeigen zu können. Durch die Überwindung der fachsprachlichen Hürden können dann fachliche Lernziele im Fachunterricht erreicht werden.
Wir verstehen das Projekt CROSS als einen maßgeblichen Beitrag zur Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit von Schüler:innen mit Fluchthintergrund und Zuwanderungsgeschichte. Wir freuen uns, dass zahlreiche Schüler:innen der Sek II dieses Angebot in den letzten Jahren wahrgenommen haben und in Feedbackgesprächen ihren Bildungserfolg zu wesentlichen Teilen auf die
Projektteilnahme und fachsprachliche Förderung zurückführen. Inzwischen blicken wir auf einige erfolgreiche Projektteilnehmer:innen zurück, die bei uns das Abitur ablegen konnten.
Projektverantworticher: Dr. Söhnke Post