• „Stikt joon Haas weg“ - Jetzt noch abstimmen für Broken Silence

    Die Schülerband Broken Silence vom Hannah-Arendt-Gymnasium hat sich für das Finale des landesweiten plattdeutschen Bandcontests Plattsounds qualifiziert. Am Samstag, 7. November, tritt die fünfköpfige Band im Kulturhaus Alte Schlachterei in Schneverdingen gegen elf weitere junge Bands und Solokünstler aus ganz Niedersachsen an. Gesucht wird das beste plattdeutsche Lied des Jahres. Bis Montag, 2.11., kann noch für den Publikumspreis abgestimmt werden.

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  • Exkursion zur Gedenkstätte Bergen-Belsen

    Im Rahmen des Themas "Nationalsozialistische Gewaltherrschaft" im Geschichtsunterricht fand im November in allen Klassen des 10. Jahrgangs eine Exkursion zur Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen statt - ein wichtiger Erinnerungsort der Vergangenheit, aber auch ein Mahnmal für Menschlichkeit in gegenwärtig politisch unruhigen Zeiten.

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KOMPONIEREN MIT TOBIAS KLICH - "Das ist doch Musik, oder?"

Unsere Orchesterleiter, Frau Klees und Herr Peters, haben mit einer schriftlichen Bewerbung an einer Projektausschreibung von "Musik21 Niedersachsen" teilgenommen auch tatsächlich erhalten. Das Thema des Kompositionsprojekts lautete: "Das ist doch Musik, oder?"

So sind wir, das Orchester, kurz vor den Herbstferien das erste Mal mit dem Komponisten Tobias Klich zusammengekommen. Mit ihm haben wir gemeinsam ein Stück komponiert, dessen Ursprung eine Aufnahme des gesamten Orchesters vor einer Probe ist. Bei dieser Aufnahme wird gesprochen, wild durcheinander gespielt, und auch andere "Randerscheinungen" (so lautet auch der Name des Stücks) treten auf, wie zum Beispiel Geräusche, flüstern oder Schlüsselklappern.

Wir finden, es hat sehr viel Spaß gemacht, einmal etwas anderes als "normale" Musik zu spielen. Anfangs war es aber durchaus etwas gewöhnungsbedürftig, da zufällige Tönen und Klängen die auf einander folgen, zunächst kein wirkliches Stück im klassischem Sinne ergeben. Trotzdem waren es am Ende gelungene "Randerscheinungen".

Das Stück haben wir bei den Weihnachtskonzerten und zur Abschiedsfeier von Herrn Schaefer gespielt, außerdem (als Ersatz für einen ausgefallenen Kongress für Neue Musik an der Landesakademie für Musik in Wolfsburg) noch bei einem Konzert in Hannover, das Teil des "Musik 21-Nachwuchsfestivals" war, an dem wir in Lüneburg vor 2 Jahren bereits schon einmal teilgenommen haben. Im Publikum saßen also die Neue-Musik-Sachverständigen, die uns in Wolfsburg entgangen sind...

Sehr nett hat sich Tobias Klich bei uns bedankt:

Liebe Musikerinnen und Musiker vom Hannah-Arendt-Schulorchester, habt nochmals ganz herzlichen Dank für unsere gemeinsame Erfahrung und die gelungene Aufführung, die sehr positive Resonanz beim Publikum und den Veranstaltern von Musik 21 hervorrief, es waren doch viele hinterher von großer Heiterkeit beseelt und ich habe mich gefreut, dass Ihr dieses Projekt so sehr zu Eurem eigenen gemacht habt. Vor allem möchte ich Euch auch nochmal herzlich danken für Eure Geschenke an mich. Am meisten hat mich gefreut, dass Ihr in Eurer schönen Karte von den Freiheiten der Neuen Musik geschrieben habt, die Ihr durch dieses Projekt kennengelernt habt. Gerade diesen Freiheitsraum, den wir uns ja immer mehr in diesem Projekt gemeinsam eröffnet haben, habe ich auch wieder sehr genossen: das es eben nicht darum ging, etwas zu produzieren, das jeder auch zu Hause konsumieren kann und das allen gefällt, sondern vielmehr ein Konzertereignis zu initiieren, das die gewohnten Wahrnehmungen irritiert und erfrischt und einen Raum schafft, in dem sich viele (Denk-)Möglichkeiten neu eröffnen. Ich hoffe, Ihr habt auch in Zukunft noch viele Gelegenheiten, solch heitere und verrückte Sachen zu machen. Dabei wünsche ich Euch viel Freude! Ganz herzliche und dankbare Grüße von Tobias Klich

Lilly Jäck, 5d & Emma Jäck, 7F