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Schülerprojekte zur Kommunalwahl: Wahlkompass jetzt online
Mit gleich mehreren Projekten informieren Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums nicht nur sich selbst, sondern auch die Barsinghäuser Bürgerinnen und Bürger über die Pläne der Parteien nach der Kommunalwahl am 13. September. Kernstück ist die Entwicklung eines etwa 20 Fragen umfassenden Wahlkompasses, wie er als "Wahl-o-Mat" von Landtags- oder Bundestagswahlen bekannt ist. Zusätzlich gibt es Podiumsdiskussionen und Radiosendungen zu den Kandidat:innen für das Bürgermeisteramt.
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Tennisverein TC Rot-Weiß kooperiert mit dem HAG
Bereits seit langem kooperieren das Hannah-Arendt-Gymnasium und der Tennisverein TC Rot-Weiß Barsinghausen. Jetzt haben Schulleitung und Vereinsvorstand die Zusammenarbeit noch einmal besiegelt.
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Klassenfahrten Jg. 6 und 9
Für die Schüler:innen der 6. Klassen ist die Woche vom 31. August bis 4. September bereits seit längerem ein Grund zur Vorfreude: Endlich Klassenfahrt! Bei dieser Fahrt sind die Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls und der Gemeinschaft ein besonderes Ziel. Auch der 9. Jahrgang ist in dieser Woche unterwegs: Beim "Jugendwaldeinsatz" stehen das gemeinsame Erleben, die Festigung der Klassengemeinschaft und die Mitverantwortung für die Umwelt im Vordergrund.
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Hinweise zum Wahlkompass 2026
Unsere Arbeitsweise
Der WahlKompass Barsinghausen ist im Rahmen einer einwöchigen Projektwoche von Schüler*innen des 10. und 11. Jahrgangs des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen entwickelt worden. Ziel war es, eine möglichst transparente und nachvollziehbare Orientierungshilfe für die Wahl des Rates der Stadt Barsinghausen am 13. September 2026 zu erstellen.
Anders als bei klassischen Wahlhilfen wurden die Parteien und Wählergruppen nicht selbst zu den einzelnen Thesen befragt. Grundlage des WahlKompasses sind ausschließlich die öffentlich zugänglichen Wahlprogramme und veröffentlichten politischen Positionen. Die Zuordnung der Parteien ist daher das Ergebnis einer systematischen Analyse und Interpretation dieser Programme durch die beteiligten Schüler*innen.
Für die Auswahl der Thesen und die Bewertung der Parteipositionen haben wir gemeinsame Kriterien festgelegt. Da sich Wahlprogramme in Umfang, Detailgrad und Schwerpunktsetzung teilweise deutlich unterscheiden, lässt sich nicht zu jeder These für jede Partei eine eindeutige Position bestimmen. In diesen Fällen wird dies als „Keine Aussage“ ausgewiesen.
Im Folgenden erläutern wir unsere Kriterien genauer.
Auswahl der Thesen
Die Thesen wurden nach festen Kriterien ausgewählt. Dabei haben wir darauf geachtet, dass wichtige Themenbereiche der Kommunalpolitik vertreten sind, zum Beispiel Wirtschaft, Infrastruktur, Innenstadtentwicklung, Digitalisierung oder Wohnen. Aus jedem Themenbereich sollte mindestens eine These enthalten sein.
Außerdem mussten die Thesen unterschiedliche Positionierungen der Parteien ermöglichen. Deshalb haben wir nur Thesen aufgenommen, zu denen sich mindestens zwei unterschiedliche Positionen erkennen lassen. Inhaltliche Doppelungen wurden vermieden. Zugleich haben wir bewusst kontroverse Thesen ausgewählt, damit Unterschiede zwischen den Parteien möglichst deutlich sichtbar werden.
Einordnung der Parteipositionen
Für jede These haben wir die Positionen der Parteien anhand ihrer Wahlprogramme eingeordnet. Eine Zustimmung oder Ablehnung wurde vergeben, wenn sich die Haltung einer Partei inhaltlich nachvollziehbar ableiten ließ.
War eine These eher allgemein formuliert, konnten auch allgemeinere oder indirekte Aussagen berücksichtigt werden. War eine These hingegen sehr konkret formuliert, musste sich auch im Wahlprogramm eine entsprechend konkrete Aussage finden. Allgemeine Aussagen zum übergeordneten Themenbereich reichten in diesem Fall nicht aus.
Ließ sich aus dem Wahlprogramm keine hinreichend eindeutige Position zu einer These ableiten, wurde dies als „Keine Aussage“ gekennzeichnet. Das bedeutet nicht, dass eine Partei zu diesem Thema keine Meinung hat, sondern lediglich, dass sich aus dem ausgewerteten Wahlprogramm keine eindeutige Position bestimmen ließ.
Für die Nutzer*innen des WahlKompasses gibt es dagegen nur die Möglichkeiten „Ich stimme zu“, „Ich lehne ab“ oder eine These zu überspringen. Übersprungene Thesen werden bei der Berechnung der Übereinstimmung nicht berücksichtigt.
Besondere Fälle
Nicht alle Parteien und Wählergruppen verfügen über ein eigenes, öffentlich zugängliches Wahlprogramm für Barsinghausen. Die Piratenpartei wurde deshalb nicht berücksichtigt, da kein entsprechendes Programm vorlag.
Auch die AfD hat kein eigenes Wahlprogramm für Barsinghausen veröffentlicht. Bei ihr wurden daher Aussagen aus dem übergeordneten Kommunalwahlprogramm berücksichtigt, sofern sie auf kommunalpolitische Fragestellungen allgemein übertragbar waren und sich sinnvoll auf die jeweilige These beziehen ließen.
Was der WahlKompass leisten kann und was nicht
Der WahlKompass zeigt, wie stark die eigenen Antworten mit den Positionen übereinstimmen, die wir aus den veröffentlichten Wahlprogrammen ableiten konnten. Er soll helfen, Unterschiede zwischen den Parteien sichtbar zu machen und zur weiteren Beschäftigung mit ihren politischen Positionen anzuregen.
Das Ergebnis ist ausdrücklich keine Wahlempfehlung. Es ersetzt weder die eigene politische Meinungsbildung noch die Beschäftigung mit den vollständigen Wahlprogrammen der Parteien und Wählergruppen.