• Präsentation der Facharbeiten - Herzliche Einladung

    Die besten Facharbeiten präsentieren Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Montag, 16. Februar. Ab 19 Uhr werden in der Aula des Schulzentrums wieder ausgewählte Seminararbeiten des Abiturjahrganges auf der großen Bühne vorgestellt. Herzlich eingeladen sind alle, die Einblick in die vielfältige und spannende Arbeit der Seminarfächer nehmen möchten.

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  • Besuch aus Albi

    Sehr herzlich begrüßen wir auch in diesem Jahr wieder unsere Gäste vom Collège Sainte-Marie in Albi (ca. 75 nordöstlich von Toulouse in Südwestfrankreich)! Vom 4.-13. Februar 2026 erwarten die Teilnehmer:innen des Frankreichaustauschs wieder Besuch aus unserem Nachbarland und freuen sich auf ein vielseitiges Programm. Nach mittlerweile fast 20 Jahren ist der Austausch ein nicht mehr wegzudenkender Teil der Sprachvermittlung am HAG.

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Film, Fernsehen, FLIMMERN - Visuelle Narration

CC, Attr. 3.0 (wikimedia/rotkäppchen68)

Von 2016-2018 haben sich interessierte Schülerinnen und Schüler unter der Kursnummer sf66 bei Herrn Schröder mit dem Medium des Films auseinandergesetzt:

Film- und Fernsehbilder, das sanfte Flimmern der Monitore, in dieser medialen Zwischenwelt begegnen wir unseren Helden und Sehnsüchten ebenso wie unseren Ängsten, das Innerste wird nach außen gekehrt, die Liebe siegt und der Verrat gedeiht. Film und Fernsehen aber auch Videospiele und Kunstwerke erzählen uns in bewegten Bildern die großen Mythen und alltäglichen Dramen, erwecken fantastische Welten und spiegeln die unsere.

Die ‚modernen’ und populären, häufig als ‚kulturell minderwertig’ bezeichneten Medien sind Gegenstand der Auseinandersetzung des Seminarfachs. Die Auseinandersetzung mit dem WIE wird dabei ebenso wichtig sein, wie dem WARUM. Wie erzählen uns Medien von unserer Welt, Gefühlen, Gedanken, Wünschen, Fantasien, Erfahrungen und Vor­stellungen? Wie macht der Film Unsichtbares sichtbar? WIE erzeugt z. B. ein Horrorfilm ein beklemmendes Angstgefühl und WARUM können wir uns diesem nicht ohne weiteres entziehen, obwohl uns zu keiner Zeit eine tatsächliche Gefahr droht – und wir uns dessen ob der zwingenden Realität der Mattscheibe oder der Projektions­wand auch bewusst sein müssten? Und vielmehr noch, WARUM set­zen wir uns freiwillig diesem Angstgefühl aus, suchen es sogar?

Letztere Frage eröffnet einen weiteren Bereich des Seminars, näm­lich der Eingliederung in unseren kulturellen Kontext bzw. Positio­nierung in dem Beziehungsgeflecht der Medien und vermittelnden Formen unseres Kulturkreises, der die Auseinandersetzung mit uns selbst als Rezipienten, Mitwirkenden oder Schaffenden bedingt. Letztlich geht es somit um die Frage, warum wir als Gemeinschaft solche Art von medialen Erzeugnissen hervorbringen und wie wir mit ihnen umgehen.