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Präsentation der Facharbeiten - Herzliche Einladung
Die besten Facharbeiten präsentieren Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums am Montag, 16. Februar. Ab 19 Uhr werden in der Aula des Schulzentrums wieder ausgewählte Seminararbeiten des Abiturjahrganges auf der großen Bühne vorgestellt. Herzlich eingeladen sind alle, die Einblick in die vielfältige und spannende Arbeit der Seminarfächer nehmen möchten.
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Danke! - aus dem Senegal
Aus dem Senegal hat uns zu Jahresbeginn ein Dankesschreiben erreicht. Auch dank Ihrer Spenden konnten das Internat Salemata und die 60 Schüler:innen der Wohnheime Ethiolo, Oubadji und Kevoye ein weiteres Jahr lang verpflegt, versorgt und unterrichtet werden. Unsere Spendenaktion auf der Website betterplace.org unter dem Motto „Édethia édo mache: Unterstützt das Internat in Salemata!“ geht auch 2026 weiter.
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156 Schülerinnen und Schüler des HAG überzeugen beim Informatik-Biber
Der Informatik-Biber ist ein jährlich im November stattfindender Wettbewerb, mit dem Ziel, das Interesse an Informatik zu wecken und die Vielseitigkeit und Bedeutung der Informatik aufzuzeigen. In der Zeit vom 10.11 – 21.11.2026 war es soweit: 156 Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 5 bis 11 des HAG haben mit großem Engagement am Informatik-Biber-Wettbewerb teilgenommen.
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"Musique pour Ubu!" - Hinter den Kulissen der Musik

Das Projekt "Musique pour Ubu!" hat uns SchülerInnen insgesamt gefallen und unsere Beziehung zur Musik verändert. Wir haben sehr viel über den Ausdruck von gesellschaftlichen Problemen und Zuständen mit Hilfe von Musik gelernt. Vorher war uns nicht klar, dass man mit Musik Derartiges ausdrücken kann und wozu Musik noch in der Lage ist. Wir haben sehr viel Arbeit in unsere Kompositionen gesteckt, was aufgrund der Tatsache, dass wir freie Gestaltungsmöglichkeiten hatten und unserer Kreativität freien Lauf lassen konnten, aber auch mussten, nicht immer einfach war. Es war sehr spannend, sich mit den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit auseinanderzusetzen und diese mit Musik in Verbindung zu bringen.
Auch das Nachdenken über diese Probleme hat unser Denken geprägt. Zudem hat sich unser Hören von Musik verändert. Wir überlegen nun, was der Komponist mit seiner Musik ausdrücken will und schauen hinter die "Kulissen der Musik". Neben den inhaltlichen Aspekten, die wir gelernt haben, haben wir in einer entspannten Atmosphäre gearbeitet und viele neue Menschen kennen gelernt. Wir befanden uns mit den StudentInnen auf Augenhöhe und auch das Verhältnis zu den Leitern war lockerer als das zu den Lehrern in der Schule, was die Arbeit erleichtert hat. Außerdem haben verschiedene Standpunkte der StudentInnen und SchülerInnen aufgrund des Altersunterschiedes für Inspiration und Ideen gesorgt. In diesem Zusammenhang möchten wir noch einmal betonen, wie überaus interessant es war, die Räumlichkeiten und die Arbeitsweisen der Oper und der Musikhochschule genauer kennen zu lernen und einmal hinter die Kulissen blicken zu können. Das Projekt hat uns die Möglichkeit gegeben, einmal in ganz andere Richtungen zu schauen, als wir es in der Schule tun, und etwas Neues auszuprobieren.
Wir hatten insgesamt sehr viel Spaß, besonders an den Konzerten selbst, doch es gab auch Tiefpunkte und Momente, in denen wir am liebsten alles hingeschmissen hätten. Dazu zählte unter anderem die Anfangsphase, in der wir sehr viel Theoretisches zu Bernd Alois Zimmermann gelernt haben. Doch rückblickend war auch dies sinnvoll und hat uns geholfen, und wir müssen mit Erstaunen feststellen, dass Zimmermanns Kompositionsweise noch heute aktuell ist. Die Schwierigkeiten waren von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich. Die einen hatten Zeitprobleme, den anderen fehlten die Ideen oder sie konnten sich nicht einigen. Unser Ehrgeiz und die Hilfe der StudentInnen und die des Komponisten Tobias Klich haben zur Überwindung unsere Tiefpunkte beigetragen, sodass am Ende vier gelungene Klanginstallationen in der Oper präsentiert werden konnten.
Für die Besucher des Symphoniekonzertes waren unsere Klanginstallationen eine amüsante Bereicherung, da gesellschaftliche Probleme, wie der monotone Alltagsdruck, der ständig begleitende Schönheitswahn, dem alle Menschen ausgeliefert sind, das Fehlen der Pausen in einer sich ständig beschleunigenden Welt und der Macht des Geldes und dem westlichen Kapitalismus auf globaler Ebene, aus Sicht von jungen Leuten erzählt wurden. Zur Teilnahme bewegte uns das Interesse an der Zusammenarbeit mit der Oper und der Musikhochschule und die einmalige Chance, einmal im Leben etwas selbst zu komponieren. Wir sind froh, dass unsere Hoffnungen erfüllt wurden. Dass unser Projekt wirklich toll und ungewöhnlich war, zeigt sich auch darin, dass es gleich bei zwei bundesweiten Wettbewerben - "Kinder zum Olymp" und "Mixed up" - in die jeweilige Endrunde gekommen ist - wir sind gespannt, was vielleicht noch daraus wird.
Paula Kies & Vanessa Schäferjohann (Q1)