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HAG erneut "Umweltschule in Europa" und nun auch als Eco-School ausgezeichnet
Die vielfältigen Bemühungen und das Engagement rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit haben sich gelohnt: Das Hannah-Arendt-Gymnasium wurde jetzt als "Internationale Nachhaltigkeitsschule - Umweltschule in Europa" rezertifiziert. Neu hinzugekommen ist das begehrte Siegel als "Eco-School".
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Herbstferien
Am 12. Oktober 2026 beginnen in Niedersachsen die Herbstferien. Wiederbeginn des Unterrichts am HAG ist Dienstag, 27. Oktober 2026. Wir wünschen unseren Schüler:innen, den Eltern sowie allen Kolleg:innen eine schöne Herbstzeit.
Für dringende Anfragen ist das Hannah-Arendt-Gymnasium auch während der Ferienzeit zu erreichen, beachten Sie hierfür bitte die Ferienöffnungszeiten des Sekretariats.
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"Randerscheinungen"
Ein Projekt des Schulorchesters mit dem Komponisten Tobias Klich

Was genau klingt eigentlich vor dem Beginn eines Orchesterstücks? Musikalisch scheinen die Ränder bei der Präsentation von Musik zunächst unbedeutend, ist doch die Grenze zum Beginn der "eigentlichen Kunst" noch nicht überschritten. Doch was eröffnet sich, wenn man gerade diesen Randerscheinungen seine volle Aufmerksamkeit schenkt? Verändert die Sensibilisierung für Grenzen - das genaue analytischen Hören dessen, was sonst nicht beachtet wird - die Wahrnehmung von Musik?
Diese Fragestellungen standen am Beginn eines Projektes, das für das Schulorchester des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen im 2014/2015 entwickelt wurde. Ausgangspunkt war die gemeinsame Analyse verschiedener eigener Proben- und Konzertmitschnitte dieses Schuljahres, die auf diese Weise aus veränderter Perspektive noch einmal erlebt werden konnten. Im kollektiven Prozess sollten die MusikerInnen des Orchesters anschließend versuchen, die aufgenommenen Geräusche und Klänge in Instrumentalmusik zu "übertragen", sozusagen für Orchester zu instrumentieren. Wesentlicher Bestandteil war dabei die Erkundung des jeweils eigenen Instruments auf der Suche nach geeigneten Spieltechniken, um das in der Aufnahme Gehörte nachzuahmen, auf diese Weise in eine andere Dimension zu transformieren und der erneuten Beobachtung zugänglich zu machen.
Das Konzept "Randerscheinungen" entstand u.a. in einer Auseinandersetzung mit der "Musique concrète instrumentale" von Helmut Lachenmann, der in den 70er Jahren bereits ähnliche kompositionspädagogische Konzepte entwickelte. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler den Kompositionsprozess aktiv gestalteten, wurde - neben einer stärkeren Identifikation mit dem Ergebnis - neben einer geschärften Aufmerksamkeit für die klanglichen Randbereiche von Musik zugleich das Bewusstsein dafür geschaffen, dass diese (unabhängig von ihrer Notation und dem Zeitpunkt der Entstehung) nicht ein für allemal festgeschrieben ist, sondern im jeweiligen Aufführungskontext immer neu entsteht.