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Pflanzaktion im Fach Werte und Normen im Jahrgang 9
Nützlich, aber auch schick und schön: Schüler:innen des Jahrgangs 9 haben im Werte-und-Normen-Kurs eine Pflanzaktion gestartet. Um etwas zum Klimaschutz beizutragen, aber auch, um den Schulhof zu verschönern.
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Stadtradeln 2026
Auch in diesem Jahr nimmt das HAG wieder am Stadtradeln teil. Klassenweise und in gesonderten Teams sammeln die Schüler:innen und das Kollegium wieder Kilometer - für den Klimaschutz, vor allem aber auch aus Freude am gemeinsamen Event. Es geht darum, vom 31. Mai bis 20. Juni die per Rad oder E-Bike gefahrenen Kilometer virtuell zu sammeln.
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"Randerscheinungen"
Ein Projekt des Schulorchesters mit dem Komponisten Tobias Klich

Was genau klingt eigentlich vor dem Beginn eines Orchesterstücks? Musikalisch scheinen die Ränder bei der Präsentation von Musik zunächst unbedeutend, ist doch die Grenze zum Beginn der "eigentlichen Kunst" noch nicht überschritten. Doch was eröffnet sich, wenn man gerade diesen Randerscheinungen seine volle Aufmerksamkeit schenkt? Verändert die Sensibilisierung für Grenzen - das genaue analytischen Hören dessen, was sonst nicht beachtet wird - die Wahrnehmung von Musik?
Diese Fragestellungen standen am Beginn eines Projektes, das für das Schulorchester des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen im 2014/2015 entwickelt wurde. Ausgangspunkt war die gemeinsame Analyse verschiedener eigener Proben- und Konzertmitschnitte dieses Schuljahres, die auf diese Weise aus veränderter Perspektive noch einmal erlebt werden konnten. Im kollektiven Prozess sollten die MusikerInnen des Orchesters anschließend versuchen, die aufgenommenen Geräusche und Klänge in Instrumentalmusik zu "übertragen", sozusagen für Orchester zu instrumentieren. Wesentlicher Bestandteil war dabei die Erkundung des jeweils eigenen Instruments auf der Suche nach geeigneten Spieltechniken, um das in der Aufnahme Gehörte nachzuahmen, auf diese Weise in eine andere Dimension zu transformieren und der erneuten Beobachtung zugänglich zu machen.
Das Konzept "Randerscheinungen" entstand u.a. in einer Auseinandersetzung mit der "Musique concrète instrumentale" von Helmut Lachenmann, der in den 70er Jahren bereits ähnliche kompositionspädagogische Konzepte entwickelte. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler den Kompositionsprozess aktiv gestalteten, wurde - neben einer stärkeren Identifikation mit dem Ergebnis - neben einer geschärften Aufmerksamkeit für die klanglichen Randbereiche von Musik zugleich das Bewusstsein dafür geschaffen, dass diese (unabhängig von ihrer Notation und dem Zeitpunkt der Entstehung) nicht ein für allemal festgeschrieben ist, sondern im jeweiligen Aufführungskontext immer neu entsteht.