• Danke! - aus dem Senegal

    Aus dem Senegal hat uns zu Jahresbeginn ein Dankesschreiben erreicht. Auch dank Ihrer Spenden konnten das Internat Salemata und die 60 Schüler:innen der Wohnheime Ethiolo, Oubadji und Kevoye ein weiteres Jahr lang verpflegt, versorgt und unterrichtet werden. Unsere Spendenaktion auf der Website betterplace.org unter dem Motto „Édethia édo mache: Unterstützt das Internat in Salemata!“ geht auch 2026 weiter.

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  • 156 Schülerinnen und Schüler des HAG überzeugen beim Informatik-Biber

    Der Informatik-Biber ist ein jährlich im November stattfindender Wettbewerb, mit dem Ziel, das Interesse an Informatik zu wecken und die Vielseitigkeit und Bedeutung der Informatik aufzuzeigen. In der Zeit vom 10.11 – 21.11.2026 war es soweit: 156 Schülerinnen und Schüler aus den Stufen 5 bis 11 des HAG haben mit großem Engagement am Informatik-Biber-Wettbewerb teilgenommen.

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  • Bistro goes Graffiti

    Das Schulbistro, die "neue Mitte" im Schulzentrum Am Spalterhals, besitzt ab sofort ein buntes Gesicht. In der Woche vom 19. bis 23. Januar 2026 haben 13 Schülerinnen von HAG und LTS zusammen mit dem Graffiti- und Fassadenkünstler Philipp von Zitzewitz ein großes Wandbild gestaltet.

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  • Winterferien

    Wir wünschen allen am 2. und 3. Februar 2026 erholsame Ferientage.

    ACHTUNG: Wegen einer schulinternen, ganztägigen Lehrer:innenfortbildung entfällt der Unterricht am Mittwoch, den 4.2.!

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Theater und Musik

Dieselben Kartoffeln. Dieselben Kapitalisten. Aber andere Röcke. Das ist der Krieg.

Krieg und Gewalt sowie durch beides verursachte Flucht und Migration sind leidvolle Erfahrungen, die die menschliche Zivilisation möglicherweise seit ihren Ursprüngen begleiten und die betroffene oder beobachtende Menschen immer auch künstlerisch verarbeitet haben - und auch heute gezwungenermaßen immer noch tun.

Entsprechend breit gefächert war das Mosaik der Textausschnitte, das die Theater-AG II der Jahrgänge 9-12 ihrer szenischen Lesung und in szenischen Experimenten zugrunde legte: Homer kam hier ebenso zu Wort wie es beispielsweise Erich Maria Remarque, Erich Fried, Kurt Tucholsky oder Erich Kästner taten. Wir begegneten hier auch der unmittelbaren Gegenwart: Unsere SchülerInnen der Theater-AG verarbeiteten teilweise ihre eigenen Fluchterfahrungen literarisch und setzten sie in Szene.

Musikalisch kommentiert wurde die Lesung durch das Kammerensemble des HAG, denn auch Komponisten und Songwriter wie beispielsweise Kurt Weill, Hanns Eisler und Wolf Biermann waren und blieben aufgrund ihrer eigenen Biographie politisch sehr wachsam.

Alban Peters

Die Theater-AG II und das Kammerensemble experimentieren mit Texten von Fried, Tucholsky und Remarque

Illustration: L. Schröder

Am 22. und 23. Mai haben wir unser Projekt im Innenhof der Schule präsentiert. Es war für uns und die Zuschauer*innen eine intensive Erfahrung. Bereits in der Erarbeitung des Projektes wurde uns klar, dass der Krieg offenbar eine Konstante der menschlichen Existenz darstellt. Lyrische und prosaische Texte der letzten Jahrhunderte sowie der Gegenwartsliteratur bringen diese Feststellung eindringlich zum Ausdruck. Die szenischen Interpretationen machten die Berichte, Warnungen und Zweifel tatsächlich spürbar. Wir konnten uns einer politischen Komponente des Theaters widmen, die auch das Schicksal einiger der Schauspieler*innen widerspiegelte. Das Kompendium jahrhunderterlanger Kriegserfahrungen wurde um eigene Text ergänzt. In diesem Sinne ist die Bühne tatsächlich zum Treffpunkt von Kunst und Leben geworden (Oscar Wilde).

Wir hoffen, dass unser Projekt auch weiter wirken kann. Schon jetzt konnten wir 250 Euro der Spendengelder an die Organisation SOS Méditerranée spenden, die das Geld zur Rettung von schiffbrüchigen Geflüchteten einsetzen wird, die ihr Land wegen des Krieges verlassen mussten.

Söhnke Post

Fotos: Alban Peters